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Trade Republic Anfängerfehler: 5 Fehler vermeiden

Die 5 häufigsten Trade Republic Anfängerfehler und wie du sie vermeidest: Daytrading, Freistellungsauftrag vergessen, FOMO-Käufe, Gebührenfallen und mehr.

Aktualisiert: 5.4.2026
Trade Republic Anfängerfehler vermeiden

Wir haben fast jeden dieser Fehler selbst gemacht, als wir 2020 unser erstes Depot bei Trade Republic eröffnet haben. Heute, nach über fünf Jahren Erfahrung und einem Portfolio im sechsstelligen Bereich, wissen wir: Diese fünf Anfängerfehler kosten dich echtes Geld – und sie lassen sich alle ganz einfach vermeiden. Hier sind unsere Learnings.

Trade Republic Anfängerfehler im Überblick

Hand aufs Herz: Als wir 2020 unser erstes Depot bei Trade Republic* eröffnet haben, haben wir innerhalb der ersten drei Monate fast jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Die App ist so simpel und einladend – zwei Klicks und du hast eine Aktie gekauft. Genau das ist Segen und Fluch zugleich.

Mittlerweile bekommen wir jede Woche Nachrichten von Lesern und Zuschauern, die genau dieselben Fehler machen, die wir damals gemacht haben. Deshalb möchten wir dir in diesem Artikel die fünf teuersten Anfängerfehler zeigen – und vor allem, wie du sie von Anfang an vermeidest. Denn wir hätten uns gewünscht, dass uns das jemand gesagt hätte, bevor wir die ersten hundert Euro in den Sand gesetzt haben.

Kurz zusammengefasst – die 5 häufigsten Fehler:

  1. Trade Republic als Daytrading-Tool nutzen
  2. Keinen Freistellungsauftrag einrichten
  3. Analystenvorhersagen blind vertrauen
  4. Mit zu kleinen Beträgen einzelne Aktien kaufen
  5. Gehypten Aktien hinterherrennen (FOMO)

Falls du noch kein Depot bei Trade Republic* hast: Aktuell dauert die Kontoeröffnung unter 10 Minuten und das Depot ist komplett kostenlos. Mittlerweile bekommst du dort nicht nur ein Depot, sondern auch ein kostenloses Girokonto, eine Visa Debitkarte und kannst sogar Kryptowährungen handeln. Diese Konditionen können sich natürlich jederzeit ändern – wir würden nicht zu lange warten.

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Video: 5 Anfängerfehler bei Trade Republic

Auf unserem YouTube-Kanal FinanzArena haben wir ein Video zu genau diesen Anfängerfehlern aufgenommen – inklusive ein paar ehrlicher Geschichten aus unserer eigenen Anfangszeit. Schau es dir an für eine kompakte Zusammenfassung, und im Artikel unten gehen wir dann auf jeden Fehler noch ausführlicher ein.

Du möchtest noch mehr über Trade Republic erfahren? Dann lies unseren ausführlichen Trade Republic Depot Test, in dem wir alle Funktionen, Kosten und unsere persönlichen Erfahrungen detailliert vorstellen.

Fehler 1: Trade Republic als Daytrading-Tool nutzen

Wir geben es zu: In unseren ersten Wochen mit Trade Republic haben wir versucht, Aktien morgens zu kaufen und nachmittags mit Gewinn zu verkaufen. Das Ergebnis? Nach zwei Wochen hatten wir mehr Gebühren bezahlt als Rendite gemacht. Und damit sind wir bei weitem nicht allein – das ist der mit Abstand häufigste Fehler, den wir bei Anfängern sehen.

Trade Republic Portfolio Übersicht

Warum Daytrading bei Trade Republic nicht funktioniert:

  • Die 1€ Ordergebühr frisst deine Gewinne: Bei jedem Kauf und Verkauf zahlst du 1€ Fremdkostenpauschale. Wir haben damals in einem Monat über 30 Trades gemacht – das waren allein 30€ Gebühren, bei einem Portfolio von gerade mal 500€. Professionelle Daytrader nutzen Plattformen mit Gebühren im Cent-Bereich – Trade Republic ist dafür schlicht nicht ausgelegt.

  • Der Spread kostet dich zusätzlich: Trade Republic nutzt als Handelsplatz LS Exchange (Lang & Schwarz). Gerade bei weniger liquiden Aktien oder außerhalb der Xetra-Handelszeiten (9-17:30 Uhr) kann der Spread deutlich größer sein. Das haben wir anfangs komplett ignoriert. Unser Tipp: Du kaufst teurer ein und verkaufst günstiger, als du auf den ersten Blick denkst – achte immer auf den Spread vor dem Kauf.

  • Studien zeigen: 80-90% der Daytrader verlieren Geld. Das gilt nicht nur für Anfänger, sondern sogar für erfahrene Trader. Der Markt ist kurzfristig nahezu unberechenbar und selbst Profis mit jahrelanger Erfahrung schaffen es selten, den Markt dauerhaft zu schlagen.

  • Emotionale Entscheidungen: Wir kennen das Gefühl nur zu gut: Du checkst die App zum fünften Mal am Tag, siehst rote Zahlen und bekommst Panik. Dann verkaufst du – und zwei Tage später steht die Aktie höher als vorher. Dieses emotionale Hin und Her ist das klassische Rezept für Verluste.

Was uns geholfen hat:

Wir haben irgendwann begriffen: Trade Republic ist gebaut für langfristiges Investieren, nicht fürs Traden. Die kostenlosen Sparpläne ab 1€ sind das stärkste Feature der Plattform. Seitdem wir einen monatlichen ETF-Sparplan eingerichtet haben und nicht mehr jeden Tag in die App schauen, ist unsere Rendite deutlich besser geworden. Der Zinseszinseffekt und die Zeit arbeiten einfach für dich – wenn du sie lässt.

Ein breit gestreuter ETF wie der MSCI World hat historisch über jeden 15-Jahres-Zeitraum eine positive Rendite erzielt – ganz ohne nerviges Hin- und Hertraden. Und das Schöne: Sparpläne sind bei Trade Republic komplett kostenlos. Keine 1€ Gebühr, keine Orderkosten.

Fehler 2: Keinen Freistellungsauftrag einrichten

Trade Republic Zinsen und Freistellungsauftrag

Dieser Fehler ärgert uns im Nachhinein am meisten, weil er so unnötig war. Wir hatten unser Depot fast ein ganzes Jahr lang ohne Freistellungsauftrag laufen – und haben dadurch komplett umsonst Steuern gezahlt. Viele Anfänger wissen gar nicht, dass es den Freistellungsauftrag gibt – oder vergessen einfach, ihn einzurichten.

Was ist der Freistellungsauftrag?

In Deutschland zahlst du auf Kapitalerträge (Dividenden, Zinsen, realisierte Kursgewinne) 25% Kapitalertragsteuer plus 5,5% Solidaritätszuschlag darauf. Das ergibt eine Gesamtbelastung von rund 26,375%. Allerdings hat jede Person in Deutschland einen Sparerpauschbetrag von 1.000€ pro Jahr (bei Ehepaaren 2.000€ gemeinsam).

Das bedeutet: Deine ersten 1.000€ Kapitalerträge im Jahr sind komplett steuerfrei. Aber nur, wenn du bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag eingerichtet hast. Ohne diesen Auftrag zieht Trade Republic* automatisch die volle Steuer ab.

Ein Rechenbeispiel:

Angenommen, du bekommst 800€ Zinsen und Dividenden im Jahr bei Trade Republic. Ohne Freistellungsauftrag zahlt Trade Republic automatisch rund 211€ Steuern ans Finanzamt. Mit Freistellungsauftrag? Null Euro. Du sparst dir also 211€ – einfach durch eine Einstellung in der App.

Ja, du kannst dir zu viel gezahlte Steuern über die Steuererklärung zurückholen – das haben wir dann auch gemacht. Aber warum den Umweg gehen und monatelang auf dein Geld warten, wenn du es mit zwei Klicks in der App lösen kannst? Mach es direkt, am besten heute noch.

So richtest du den Freistellungsauftrag bei Trade Republic ein:

  1. Öffne die Trade Republic App
  2. Gehe auf dein Profil (oben rechts)
  3. Tippe auf „Einstellungen"
  4. Wähle „Steuerdaten"
  5. Dort findest du „Freistellungsauftrag"
  6. Trage den gewünschten Betrag ein (max. 1.000€)

Wichtig: Wenn du mehrere Depots oder Bankkonten mit Zinserträgen hast (z.B. ein Depot bei Trade Republic und ein Tagesgeld bei der C24 Bank), musst du den Freibetrag aufteilen. Die Summe aller Freistellungsaufträge darf 1.000€ nicht überschreiten.

Besonders relevant ist der Freistellungsauftrag übrigens auch für die Zinsen auf dein Guthaben bei Trade Republic. Aktuell gibt es dort 2% Zinsen – bei einem Guthaben von 10.000€ sind das 200€ Zinserträge pro Jahr, die du über den Freistellungsauftrag steuerfrei bekommst. Diese Konditionen können sich natürlich ändern, aber solange es die Zinsen gibt, solltest du den Freistellungsauftrag definitiv nutzen. Auch bei anderen Banken wie der N26 oder der DKB solltest du den Freistellungsauftrag nicht vergessen, falls du dort Zinsprodukte nutzt.

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Fehler 3: Analystenvorhersagen blind vertrauen

Wir erinnern uns noch genau: Eine unserer ersten Aktien haben wir gekauft, weil in der Trade Republic App ein Kursziel stand, das 40% über dem aktuellen Kurs lag. Wir dachten uns: „Wenn die Analysten das sagen, muss es ja stimmen." Spoiler: Die Aktie ging in den folgenden Monaten 25% nach unten.

Wenn du dir bei Trade Republic eine Aktie anschaust und nach unten scrollst, findest du dort Analystenempfehlungen mit Kurszielen und Einschätzungen wie „Kaufen", „Halten" oder „Verkaufen". Das klingt verlockend – aber ich habe auf die harte Tour gelernt, dass man diesen Einschätzungen nicht blind vertrauen sollte.

Warum du Analysten nicht blind vertrauen solltest:

  • Du weißt nicht, wer dahintersteckt. Trade Republic zeigt dir aggregierte Analystenmeinungen, aber du kennst die einzelnen Analysten nicht. Du weißt nicht, welche Methodik sie verwenden, welche Interessen sie haben oder wie ihre bisherige Trefferquote ist.

  • Die Analyse kann veraltet sein. Vielleicht wurde die Einschätzung vor Wochen oder Monaten erstellt, als die Marktlage eine komplett andere war. Genau das war bei unserem Fehlkauf der Fall – die Analyse stammte aus einer Zeit vor den Quartalszahlen, die dann enttäuschend ausfielen.

  • Analysten liegen regelmäßig daneben. Studien zeigen, dass die durchschnittliche Trefferquote von Analystenkurszielen bei etwa 50% liegt – also nicht besser als Münze werfen. Besonders bei kleineren Unternehmen oder in volatilen Marktphasen sind die Prognosen oft unbrauchbar.

  • Interessenkonflikte sind möglich. Manche Analysten arbeiten für Banken, die selbst Positionen in den analysierten Aktien halten. Eine positive Einschätzung kann also auch eigenen Interessen dienen.

Unser Tipp – so machen wir es heute:

Wir nutzen Analysteneinschätzungen inzwischen nur noch als einen von vielen Datenpunkten, niemals als alleinige Entscheidungsgrundlage. Bevor wir heute eine Aktie kaufen, stellen wir uns vier Fragen:

  • Verstehen wir die Geschäftszahlen des Unternehmens?
  • Können wir die Branche und den Wettbewerb einschätzen?
  • Haben wir einen echten Grund, warum wir an das Unternehmen langfristig glauben?
  • Haben wir verschiedene Quellen und Meinungen verglichen?

Wenn wir bei einer dieser Fragen unsicher sind, kaufen wir die Aktie nicht. Und ganz ehrlich: Für die meisten Anfänger sind breit gestreute ETFs die deutlich sicherere Wahl. Damit investierst du automatisch in hunderte oder tausende Unternehmen gleichzeitig und bist nicht von der Entwicklung einer einzelnen Aktie abhängig.

Fehler 4: Mit zu kleinen Beträgen investieren

Auch diesen Fehler haben wir selbst gemacht: Wir haben am Anfang ständig kleine Einzelorders über 10 oder 20 Euro aufgegeben, weil wir dachten, Hauptsache investiert. Erst nach ein paar Wochen haben wir gemerkt, wie viel Prozent unserer „Investition" direkt für Gebühren draufgegangen ist. Trade Republic macht es möglich, schon ab 1€ zu investieren – aber bei Einzelorders mit kleinen Beträgen wird die 1€ Ordergebühr schnell zum echten Problem.

Trade Republic Investment Optionen

Die Gebührenfalle bei kleinen Beträgen:

Bei jeder Einzelorder (kein Sparplan!) zahlst du bei Trade Republic 1€ Fremdkostenpauschale. Rechnen wir das mal durch:

Die Tabelle zeigt, wie stark die 1€ Gebühr bei kleinen Orderbeträgen ins Gewicht fällt:

Gebühr (Kauf)
Gebühr in %
Kauf + Verkauf
10€1€10,0%20,0%
25€1€4,0%8,0%
50€1€2,0%4,0%
100€1€1,0%2,0%
250€1€0,4%0,8%
500€1€0,2%0,4%

Tipp: Scrolle horizontal, um alle Spalten zu sehen

Bei einer Einzelorder von 10€ zahlst du also 10% Gebühren nur für den Kauf. Wenn du irgendwann verkaufst, kostet das nochmal 1€ – macht zusammen 20% Gebühren. Das bedeutet: Die Aktie müsste um über 20% steigen, bevor du überhaupt im Plus bist. Das ist bei vielen Aktien die Rendite von ein bis zwei Jahren. Als wir das zum ersten Mal durchgerechnet haben, waren wir ehrlich schockiert.

Was uns geholfen hat – Sparpläne statt Einzelorders:

Der absolute Gamechanger für uns waren Sparpläne. Sparpläne bei Trade Republic* sind komplett kostenlos – keine 1€ Gebühr, keine versteckten Kosten. Du kannst schon ab 1€ einen Sparplan einrichten und zahlst dafür null Ordergebühren.

Das ist ein riesiger Unterschied. Ein Sparplan über 25€ pro Monat kostet dich nichts. Eine Einzelorder über 25€ kostet dich 4% Gebühren. Für Anfänger mit kleinerem Budget sind Sparpläne deshalb die klar bessere Wahl – und aktuell gibt es bei Trade Republic über 4.000 Sparpläne zur Auswahl.

Unsere Faustregel für Einzelorders:

Wenn du unbedingt einzelne Aktien kaufen möchtest, investiere pro Order mindestens 250€, besser 500€. Dann liegt die Gebührenbelastung bei unter 1% und fällt kaum noch ins Gewicht. Wir sammeln inzwischen lieber etwas Kapital an und kaufen dann in größeren Beträgen, statt ständig kleine 10-20€ Orders zu platzieren. Diesen einen Tipp hätten wir gerne von Anfang an gewusst.

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Fehler 5: Gehypten Aktien hinterherrennen

FOMO – Fear of Missing Out. Die Angst, etwas zu verpassen. Wir sind ehrlich: Dieser Fehler hat uns am meisten Geld gekostet. Ende 2021 haben wir eine Hype-Aktie gekauft, weil sie in unserer Instagram-Timeline überall war. Alle schienen damit Geld zu verdienen. Drei Wochen später waren wir 30% im Minus. Die Lektion war teuer, aber sie hat gesessen.

Warum das fast immer schiefgeht:

  • Wenn alle darüber reden, bist du zu spät. Bis eine Aktie es in die Mainstream-Medien und auf Social Media schafft, ist der Großteil der Bewegung meistens schon passiert. Du kaufst dann am Höhepunkt – genau da, wo die Profis bereits verkaufen. Wir waren damals unter denen, die am Höhepunkt eingestiegen sind.

  • Der Markt hat den Preis bereits eingepreist. Aktienkurse spiegeln alle verfügbaren Informationen wider. Wenn eine positive Nachricht überall im Umlauf ist, steckt diese Information bereits im Kurs. Es gibt dann keinen „Informationsvorsprung" mehr – auch wenn sich das auf Social Media anders anfühlt.

  • Hype-Aktien fallen oft genauso schnell, wie sie gestiegen sind. Denk an GameStop, AMC oder diverse Meme-Coins im Kryptobereich. Wer am Höhepunkt eingestiegen ist, sitzt teilweise heute noch auf massiven Verlusten.

  • Social Media zeigt nur die Gewinner. Das ist der Punkt, den wir damals nicht verstanden haben: Niemand postet Screenshots von seinen Verlusten. Du siehst immer nur die Leute, die zufällig zum richtigen Zeitpunkt eingestiegen sind – nicht die Tausenden, die Geld verloren haben.

Unser persönliches Beispiel:

Wir haben damals für knapp 800€ eine Aktie gekauft, die innerhalb eines Monats um über 200% gestiegen war. Auf Social Media war sie überall. In den nächsten zwei Wochen fiel die Aktie um 35% – wir hatten rund 280€ verloren. Die Person, die die Aktie vor dem Hype gekauft hatte, war immer noch deutlich im Plus. Wir nicht. Diese Erfahrung hat unsere gesamte Anlagestrategie verändert.

So schützen wir uns heute vor FOMO:

  • Wir haben eine klare Strategie. Bevor wir Trade Republic öffnen, wissen wir genau, in was wir investieren und warum. Am besten schriftlich festgehalten – das klingt altmodisch, funktioniert aber.
  • Wir investieren regelmäßig und automatisch. Unser Sparplan nimmt die Emotion komplett raus. Jeden Monat wird automatisch investiert – egal was die Märkte gerade machen. Kein Nachdenken, kein Zweifeln.
  • Wir kaufen nur, was wir verstehen. Wenn wir ein Unternehmen nicht in zwei Sätzen erklären können, kaufen wir die Aktie nicht. So einfach ist das.
  • Wir ignorieren kurzfristige Trends. Der Depot-Vergleich zeigt: Langfristige, diversifizierte Strategien schlagen kurzfristiges Trading in fast jedem Zeitraum.

Bonus-Tipps für Trade Republic Anfänger

Trade Republic ETFs und Sparpläne

Neben den fünf Fehlern, die wir selbst gemacht haben, gibt es noch ein paar Dinge, die wir gerne von Anfang an gewusst hätten. Hier unsere wichtigsten Tipps aus über fünf Jahren Trade Republic.

Nutze das volle Trade Republic Ökosystem

Was uns persönlich überzeugt hat: Trade Republic* ist mittlerweile viel mehr als nur ein Broker. Mit der Vollbanklizenz bekommst du ein komplettes Finanzpaket – und wir nutzen inzwischen fast alles davon:

  • Kostenloses Girokonto: Deutsche IBAN, kostenlose Überweisungen, Daueraufträge – alles in einer App. Wie sich das Trade Republic Girokonto im Vergleich schlägt, zeigt unser Girokonto-Vergleich.
  • Visa Debitkarte: Virtuelle Karte sofort verfügbar, physische Karte ab 5€. Dazu aktuell 1% Saveback auf Kartenzahlungen – allein damit holen wir jeden Monat ein paar Euro raus.
  • Kryptohandel: Echte Kryptowährungen kaufen und verkaufen, nicht nur Zertifikate. Sogar Staking ist möglich.
  • 2% Zinsen: Auf dein gesamtes Guthaben, ohne Limit, ohne Bedingung. Das ist aktuell ein attraktiver Satz – ob das dauerhaft bleibt, kann niemand garantieren.

Starte mit ETF-Sparplänen

Wenn wir heute nochmal von vorne anfangen würden, wäre das unser erster Schritt: einen kostenlosen Sparplan auf einen breit gestreuten ETF einrichten. Schon mit 25€ oder 50€ pro Monat baust du langfristig Vermögen auf – ohne Ordergebühren und ohne dich um Einzelaktien kümmern zu müssen. Genau so haben wir nach unseren Anfängerfehlern auch angefangen, unser Portfolio wieder auf Kurs zu bringen.

Handele während der Xetra-Zeiten

Ein Tipp, den uns damals niemand gegeben hat: Wenn du Einzelorders platzierst, tue das zwischen 9:00 und 17:30 Uhr. In dieser Zeit ist die Xetra-Börse geöffnet und die Spreads bei Trade Republic sind am geringsten. Wir haben früher abends nach Feierabend gehandelt und uns gewundert, warum der Kaufpreis so weit vom angezeigten Kurs abwich. Der Spread war der Grund.

Diversifiziere dein Portfolio

Leg nicht alles auf eine Karte – das haben wir anfangs gemacht und es hat uns Geld gekostet. Gerade als Anfänger solltest du nicht dein gesamtes Geld in eine einzige Aktie stecken. Verteile dein Investment auf verschiedene Branchen, Regionen und Anlageklassen. ETFs machen das automatisch für dich.

Fazit: Trade Republic richtig nutzen

Wir hätten uns gewünscht, dass uns jemand diese fünf Fehler erklärt hätte, bevor wir sie alle selbst gemacht haben. Aber genau deshalb schreiben wir diesen Artikel – damit du es von Anfang an richtig machst. Trade Republic* ist nach wie vor die Plattform, die wir jedem Einsteiger empfehlen. Aber nur, wenn du diese Fehler vermeidest:

  1. Kein Daytrading: Nutze Trade Republic für langfristiges Investieren, nicht zum Traden. Wir haben damit aufgehört und es nie bereut.
  2. Freistellungsauftrag einrichten: Spart dir bis zu 264€ Steuern pro Jahr. Dauert zwei Minuten – mach es heute noch.
  3. Eigene Recherche machen: Analystenempfehlungen sind ein Datenpunkt, keine Garantie. Vertraue deinem eigenen Urteil.
  4. Gebühren beachten: Bei kleinen Beträgen lieber Sparpläne statt Einzelorders nutzen. Sparpläne sind kostenlos – Einzelorders nicht.
  5. Kein FOMO: Langfristig und strategisch investieren, nicht Hypes hinterherlaufen. Diese Lektion hat uns am meisten Geld gekostet.

Aktuell bietet Trade Republic mit kostenlosem Depot, 2% Zinsen auf Guthaben und kostenlosen Sparplänen ein Paket, das man so vor ein paar Jahren noch nicht bekommen hat. Ob diese Konditionen dauerhaft bleiben, weiß niemand – aber gerade jetzt ist der Einstieg denkbar einfach. Nutze die Einfachheit der App für eine langfristige Strategie, nicht für hektisches Trading. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken.

Wenn du noch mehr über Trade Republic erfahren möchtest, lies unseren ausführlichen Trade Republic Depot Test mit allen Kosten, Gebühren und Erfahrungen. Suchst du eine Alternative zu Trade Republic, könnte Joe Broker interessant sein. Und wenn du dein gesamtes Portfolio übersichtlich tracken möchtest, empfehlen wir dir Parqet als kostenlosen Portfolio-Tracker.

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Häufig gestellte Fragen

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