Die AMEX Payback Kreditkarte nutze ich seit über zwei Jahren als feste Ergänzung in meinem Karten-Setup. Dauerhaft kostenlos, 1 Payback Punkt pro 3 Euro Umsatz bei jedem Einkauf und aktuell 1.000 Extra-Punkte als Willkommensbonus – bei Payback Partnern wie dm oder REWE sammelst du sogar doppelt. In diesem Test teile ich meine ehrlichen Erfahrungen und zeige dir, für wen sich die Karte wirklich lohnt.
Was ist die AMEX Payback Kreditkarte?
Ich gebe zu: Als ich die AMEX Payback Kreditkarte* zum ersten Mal beantragt habe, war ich skeptisch. Eine kostenlose Kreditkarte, die bei jedem Einkauf Punkte sammelt – wo ist der Haken? Nach über zwei Jahren im täglichen Einsatz kann ich sagen: Es gibt keinen wirklichen Haken. Die Karte verbindet American Express mit dem Payback Punktesystem und lässt dich bei jedem Einkauf Payback Punkte sammeln – auch bei Händlern, die eigentlich keine Payback Partner sind.
Die Karte wird von American Express ausgegeben und funktioniert als Charge Card. In der Praxis heißt das: Deine Umsätze sammeln sich über den Monat, am Monatsende kommt die Abrechnung und der Betrag wird per Lastschrift eingezogen. Eine Teilzahlungsfunktion wie bei Revolving-Kreditkarten gibt es hier nicht – was ich persönlich sogar als Vorteil sehe, weil man gar nicht erst in die Ratenfalle tappen kann.
Die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick:
- •Dauerhaft keine Jahresgebühr (0 Euro)
- •1 Payback Punkt pro 3 Euro Umsatz – überall
- •1.000 Extra-Punkte als Willkommensbonus
- •Kostenlose Partnerkarte inklusive
- •Kontaktlos zahlen, Apple Pay und Google Pay
- •90 Tage Rückgaberecht (Einkaufsschutz)
- •Kein Punkteverfall bei regelmäßiger Nutzung
Was mich überzeugt hat: Statt nur bei Payback Partnern Punkte zu sammeln, kassierst du mit der AMEX Payback bei wirklich jedem Einkauf. In meinem Fall waren das im letzten Jahr Punkte für Streaming-Abos, Versicherungen und sogar die Handyrechnung – alles Ausgaben, für die ich vorher nie Punkte bekommen hätte. Einen umfassenden Vergleich aller kostenlosen Kreditkarten findest du in unserem Kreditkarten-Vergleich.

AMEX Payback Kreditkarte im Video
In meinem ausführlichen Video-Test zeige ich dir die AMEX Payback Kreditkarte* aus der Praxis und gehe auf alle Vor- und Nachteile im Detail ein.
Dauerhaft kostenlos — bei jedem Einkauf Payback Punkte sammeln.
Die 7 wichtigsten Vorteile der AMEX Payback Kreditkarte
1. Dauerhaft keine Jahresgebühr
Der erste große Vorteil ist simpel, aber entscheidend: Die AMEX Payback Kreditkarte* ist komplett kostenlos – und zwar dauerhaft. Es gibt:
- •Keine Jahresgebühr (0 Euro, auch nach dem ersten Jahr)
- •Keinen Mindestumsatz
- •Keine versteckten Kontoführungsgebühren
Was ich daran schätze: Im Gegensatz zu manchen anderen „kostenlosen" Kreditkarten musst du hier keinen bestimmten Umsatz pro Jahr erreichen, damit die Karte gebührenfrei bleibt. Sie ist einfach immer kostenlos – keine Sternchen, kein Kleingedrucktes. Solche Konditionen sind erfahrungsgemäß nicht selbstverständlich und können sich jederzeit ändern.
2. Kostenlose Partnerkarte inklusive
Auch eine Zusatzkarte für deinen Partner ist kostenlos dabei. Die Partnerkarte sammelt automatisch mit auf dein Payback Konto. In meinem Fall sammelt meine Partnerin mit der Zusatzkarte fleißig mit – und die Punkte landen trotzdem alle auf meinem Konto. Ein echtes Plus für Paare und Familien, weil sich die Punkte so deutlich schneller aufbauen.
3. Doppelt Payback Punkte sammeln
Das Herzstück der Karte ist das doppelte Punktesammeln – und genau das hat mich damals zur Beantragung bewogen. Pro 3 Euro Umsatz erhältst du 1 Payback Punkt – und zwar bei jedem Händler, egal ob online oder vor Ort. Diese Punkte kommen zusätzlich zu den regulären Payback Punkten, die du bei Partnern wie dm, REWE oder Aral sammelst.
Rechenbeispiel:
- •Du kaufst bei dm für 60 Euro ein
- •Reguläre Payback Punkte von dm: ca. 60 Punkte
- •Extra Punkte über die AMEX Karte: 20 Punkte (60 Euro / 3)
- •Gesamt: 80 Punkte statt nur 60
Mein Tipp: Achte bei dm, REWE & Co. zusätzlich auf die Payback Coupons in der App. Mit aktiviertem Coupon + AMEX-Zahlung holst du manchmal das Dreifache an Punkten raus. Das Sammeln funktioniert auch bei allen Nicht-Partnern. Zahlst du deine monatliche Versicherung, dein Streaming-Abo oder dein Restaurant mit der AMEX – du bekommst immer Punkte.
4. Payback Punkte bei Nicht-Partnern sammeln
Dieser Punkt verdient eine extra Erwähnung: Mit der AMEX Payback Kreditkarte* kannst du endlich auch bei Nicht-Partnern Payback Punkte sammeln. Das funktioniert überall, wo American Express akzeptiert wird. Und wenn ein Shop kein AMEX nimmt? Meine Lösung: Ich habe die Karte bei PayPal hinterlegt und zahle darüber. So sammelst du auch bei Online-Shops Punkte, die eigentlich kein American Express akzeptieren.
Ausnahme: Tankstellenumsätze sind vom Punktesammeln ausgenommen. Für Tanken nutze ich persönlich die Barclays Visa Kreditkarte, die keine solche Einschränkung hat.
5. Willkommensbonus bei Kartenantrag
Bei Beantragung der Karte gibt es aktuell 1.000 Extra-Punkte als Willkommensbonus. Die erhältst du bereits für die erfolgreiche Kartenausstellung – also ganz ohne Mindestumsatz. Da ein Payback Punkt 1 Cent wert ist, entspricht das einem Startguthaben von 10 Euro bei einer komplett kostenlosen Kreditkarte. Geschenkt ist geschenkt.
Über spezielle Aktionslinks (wie unseren Partnerlink*) gibt es regelmäßig erhöhte Willkommensboni mit bis zu 5.000 Punkten. Solche Aktionen wechseln erfahrungsgemäß regelmäßig – wer den aktuellen Bonus mitnehmen will, sollte nicht zu lange warten. Alle Details und aktuelle Konditionen findest du in unserem AMEX Payback Bonus Guide.
6. Kein Punkteverfall
Normalerweise verfallen Payback Punkte nach 36 Monaten. Wenn du jedoch die AMEX Payback Kreditkarte besitzt und mindestens alle drei Jahre einen Punkt damit sammelst, ist dieser Verfall aufgehoben. Deine gesammelten Punkte bleiben erhalten, solange die Karte aktiv ist. Das ist ein massiv unterschätzter Vorteil – ich spare meine Punkte ganz bewusst auf, bis sich eine richtig gute Prämie oder eine Miles & More Bonusaktion ergibt.
7. Bis zu 36 Tage zinsfreier Kredit
Als Charge Card bietet die AMEX Payback einen zinsfreien Zahlungsaufschub. Deine Umsätze werden gebündelt, am Monatsende abgerechnet und dann ca. 5 Tage später per Lastschrift eingezogen. Kaufst du am ersten Tag des Abrechnungsmonats, hast du bis zum Einzug effektiv rund 36 Tage zinsfrei.
In meinem Fall nutze ich das bei größeren Anschaffungen ganz bewusst: Ich kaufe am Anfang des Abrechnungsmonats und das Geld wird erst Wochen später abgebucht. In der Zwischenzeit arbeitet es auf meinem Tagesgeldkonto weiter.

Die Nachteile der AMEX Payback Kreditkarte
Ich bin ehrlich: Auch die AMEX Payback Kreditkarte* hat Schwächen. Und die solltest du kennen, bevor du die Karte beantragst. Die gute Nachricht: Für die meisten Nachteile gibt es einfache Lösungen.
1. Fremdwährungsgebühren von 2 %
Wenn du in einer anderen Währung als Euro bezahlst, fallen 2 % Fremdwährungsgebühren an. Das betrifft Zahlungen in Dollar, Pfund, Schweizer Franken und allen anderen Nicht-Euro-Währungen.
Beispiel: Zahlst du im Urlaub in den USA 100 Dollar, werden dir zusätzlich zum Wechselkurs noch 2 % berechnet. Bei einem Kurs von ca. 92 Euro wären das knapp 1,84 Euro extra.
Meine Lösung: Im Urlaub lasse ich die AMEX einfach im Portemonnaie und greife stattdessen zur Barclays Visa Kreditkarte oder zur Advanzia Mastercard Gold – beide erheben keine Fremdwährungsgebühren. Die AMEX bleibt meine Karte für den deutschen Alltag.
2. Hohe Bargeldabhebungsgebühren (4 %, mindestens 5 Euro)
Bargeldabhebungen am Geldautomaten kosten 4 % des Betrags, mindestens aber 5 Euro. Klingt hart – ist es auch. Ehrlich gesagt habe ich mit der AMEX noch nie Bargeld abgehoben, und das solltest du auch nicht tun.
Beispiel: Hebst du 200 Euro ab, zahlst du 8 Euro Gebühren. Bei 100 Euro sind es die Mindestgebühr von 5 Euro.
Das löse ich mit einem separaten Konto für Bargeld: Das C24 Smart Konto oder das DKB Girokonto ermöglichen kostenlose Abhebungen. Problem gelöst.
3. Eingeschränkte Akzeptanz
American Express wird in Deutschland nicht überall akzeptiert. Während Visa und Mastercard bei über 90 % der Händler funktionieren, liegt die Akzeptanz von AMEX deutlich darunter. Vor allem kleinere Geschäfte, Restaurants und manche Online-Shops akzeptieren kein American Express.
In meinem Alltag wird die AMEX bei geschätzt 70-80 % meiner Einkäufe akzeptiert – Supermärkte, große Ketten und Online-Shops sind kein Problem. Mein Tipp: Hinterlege die AMEX bei PayPal. So kannst du auch bei Shops zahlen, die direkt kein AMEX akzeptieren, aber PayPal anbieten. Trotzdem brauchst du als Backup eine Visa oder Mastercard – bei mir ist das die Barclays Visa, alternativ auch die Trade Republic Visa Debitkarte oder die Genial Card.
4. Keine Teilzahlung möglich
Die AMEX Payback ist eine Charge Card. Der gesamte Monatsumsatz wird am Stichtag per Lastschrift eingezogen. Eine Teilzahlung oder Ratenzahlung wie bei der Advanzia Mastercard Gold ist nicht möglich. Ich sehe das ehrlich gesagt als versteckten Vorteil: Du kommst gar nicht erst in Versuchung, Schulden aufzubauen. Achte einfach darauf, dass am Einzugstag genug Geld auf deinem Konto liegt.
Dauerhaft kostenlos — bei jedem Einkauf Payback Punkte sammeln.
Kosten und Gebühren im Detail
Die AMEX Payback Kreditkarte* ist grundsätzlich kostenlos. Dennoch gibt es einige Gebühren, die du kennen solltest – ich liste sie hier transparent auf:
Betrag | |
|---|---|
| Jahresgebühr | 0 Euro (dauerhaft) |
| Partnerkarte | 0 Euro (kostenlos) |
| Fremdwährungsgebühr | 2 % |
| Bargeldabhebung | 4 %, mind. 5 Euro |
| Kontaktloses Bezahlen | Kostenlos |
| Apple Pay / Google Pay | Kostenlos |
| SMS-Benachrichtigungen | Kostenlos |
| Ersatzkarte | Kostenlos |
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Meine goldene Regel: Solange du die Karte nur zum Bezahlen in Euro verwendest und kein Bargeld abhebst, ist sie zu 100 % kostenlos. Genau so nutze ich sie seit zwei Jahren – und habe noch keinen einzigen Cent an Gebühren gezahlt.
Payback Punkte Wert
Ein Payback Punkt ist 1 Cent wert. Das klingt zunächst wenig, summiert sich aber über das Jahr gesehen ordentlich:
Punkte/Monat | Wert/Jahr | |
|---|---|---|
| 500 Euro | ca. 167 Punkte | 20 Euro |
| 1.000 Euro | ca. 333 Punkte | 40 Euro |
| 2.000 Euro | ca. 667 Punkte | 80 Euro |
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Dazu kommen die regulären Payback Punkte bei Partnern und eventuelle Coupons. In meinem Fall komme ich mit aktivierten Coupons und der Partnerkarte auf 40 bis 100 Euro Cashback pro Jahr – und das bei einer Karte, die mich keinen Cent kostet. Das ist kein Vermögen, aber es ist geschenktes Geld für Ausgaben, die ich sowieso hätte.
Payback Punkte einlösen: Die 5 Möglichkeiten

Du hast mit der AMEX Payback Kreditkarte* fleißig Punkte gesammelt – aber wie löst du sie am schlausten ein? Ich habe alle fünf Wege getestet:
1. Auszahlung auf dein Girokonto
Die einfachste und oft sinnvollste Möglichkeit: Lass dir die Punkte einfach auf dein Konto auszahlen. 1 Punkt = 1 Cent. Bei 10.000 Punkten bekommst du also 100 Euro auf dein Girokonto überwiesen. Kein Aufwand, kein Schnickschnack. Das ist mein Standard-Weg, wenn gerade keine interessante Aktion läuft.
2. Payback Prämienshop
Im Payback Prämienshop kannst du deine Punkte gegen Markenware eintauschen – von Apple-Produkten über Lenovo-Laptops bis hin zu Reisen. Der Gegenwert pro Punkt liegt hier meistens bei 1 Cent, manchmal gibt es aber auch Aktionen mit erhöhtem Wert. Mein Tipp: Vergleiche den Prämienpreis immer mit dem Marktpreis – manchmal fährst du mit der Auszahlung und dem Kauf woanders günstiger.
3. Gutscheine einlösen
Du kannst Payback Punkte gegen Gutscheine eintauschen, zum Beispiel für IKEA, Adidas, Ernsting's Family oder viele andere Shops. Auch hier gilt in der Regel: 1 Punkt = 1 Cent. Gutscheine lohnen sich, wenn du sowieso bei dem jeweiligen Händler einkaufst – sonst ist die Barauszahlung flexibler.
4. Miles & More Transfer
Für Vielflieger besonders interessant – und mein persönlicher Favorit: Du kannst Payback Punkte 1:1 zu Miles & More Meilen transferieren. Das bedeutet, 1 Payback Punkt entspricht 1 Miles & More Meile. Manchmal gibt es sogar Bonusaktionen mit 20 % extra Meilen. Auf genau diese Aktionen warte ich ganz bewusst – sie kommen erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr.
Wenn du häufig fliegst, kann der Meilenwert deutlich über 1 Cent pro Punkt liegen. Gerade bei Business-Class-Flügen erreichen Miles & More Meilen oft einen Gegenwert von 2-3 Cent. In meinem Fall hat sich das Sammeln allein dafür schon gelohnt.
5. Bei Partnern mit Punkten zahlen
Bei einigen Payback Partnern wie Aral oder Burger King kannst du direkt mit Punkten bezahlen. Praktisch, wenn du gerade an der Kasse stehst und dein Punktekonto voll ist. Der Wert pro Punkt bleibt bei 1 Cent.
Meine Empfehlung: Am flexibelsten bist du mit der Auszahlung auf dein Konto. Wenn du aber fliegst, lohnt sich der Miles & More Transfer – vor allem bei Bonusaktionen, die es aktuell regelmäßig gibt.
Einkaufsschutz und Sicherheit

Für eine kostenlose Kreditkarte bietet die AMEX Payback einen überraschend soliden Schutz – das hatte ich bei der Beantragung ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm:
90 Tage Rückgaberecht (Einkaufsschutz):
- •Verlängertes Rückgaberecht von 90 Tagen
- •Maximale Deckung: 300 Euro pro Fall
- •Jahreshöchstgrenze: 1.200 Euro
- •Mindestbetrag: 30 Euro pro Einkauf
- •Ausgenommen: Schmuck, Münzen, Bargeld, Antiquitäten, Dienstleistungen, Eintrittskarten
Sicherheit gegen Kartenmissbrauch:
- •Push-Benachrichtigung bei jeder Transaktion
- •Haftungsbegrenzung auf maximal 50 Euro bei Kartenverlust
- •Kein Eigenanteil bei Missbrauch und Diebstahl
- •Kostenlose Ersatzkarte
- •Frei wählbare Wunsch-PIN
- •American Express SafeKey für sicheres Online-Shopping
Kontaktloses Bezahlen:
- •Kontaktlose Kartenzahlung
- •Bis 50 Euro ohne PIN-Eingabe
- •Apple Pay und Google Pay
- •Payback Pay
Im Vergleich zur Barclays Visa Kreditkarte fehlen zwar Reiseversicherungen, aber der Einkaufsschutz mit 90 Tagen Rückgaberecht ist ein willkommenes Extra, das ich bei einer kostenlosen Karte nicht erwartet hätte.
AMEX Payback im Vergleich mit anderen Kreditkarten
Wie schlägt sich die AMEX Payback Kreditkarte* im Vergleich mit anderen kostenlosen Kreditkarten? Ich habe die wichtigsten Alternativen gegenübergestellt – alle davon nutze oder teste ich regelmäßig.
Jede Karte hat ihre Stärken: Die AMEX Payback punktet beim Cashback über Payback Punkte, die Barclays Visa ist die Allrounderin ohne Fremdwährungsgebühren, die Advanzia Mastercard Gold überzeugt mit Reiseversicherungen und die Trade Republic Debitkarte mit Saveback auf ETF-Sparpläne. Wer eine Premium-Alternative sucht, findet in der AMEX Gold Card oder der AMEX Platinum spannende Optionen mit Membership Rewards. Einen detaillierten Vergleich zwischen Platinum und Gold findest du in unserem AMEX Platinum vs. Gold Vergleich.
Mein Fazit aus dem Vergleich: Die AMEX Payback ist die richtige Wahl, wenn du gezielt Payback Punkte sammeln möchtest und eine Zweitkarte für die eingeschränkte Akzeptanz akzeptierst. Für Reisen außerhalb der Eurozone greifst du zur Barclays oder Advanzia – idealerweise hast du beides im Wallet.
AMEX Payback | Barclays Visa | Advanzia Gold | TR Debitkarte | |
|---|---|---|---|---|
| Jahresgebühr | 0 Euro | 0 Euro | 0 Euro | 0 Euro |
| Kartentyp | Charge Card | Revolving | Revolving | Debitkarte |
| Cashback | Payback Punkte | Keins | Keins | Saveback |
| Fremdwährung | 2 % | 0 % | 0 % | 0 % |
| Bargeld abheben | 4 %, mind. 5 Euro | Kostenlos | Zinsen ab Tag 1 | Kostenlos |
| Reiseversicherung | Nein | Nein | Ja (umfangreich) | Nein |
| Einkaufsschutz | 90 Tage | Nein | Nein | Nein |
| Akzeptanz | Eingeschränkt (AMEX) | Sehr hoch (Visa) | Sehr hoch (MC) | Sehr hoch (Visa) |
| Netzwerk | American Express | Visa | Mastercard | Visa |
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Die perfekte Kartenkombination mit der AMEX Payback
Da die Akzeptanz von American Express in Deutschland eingeschränkt ist und Fremdwährungsgebühren anfallen, habe ich mir über die Zeit eine Kombination aus mehreren kostenlosen Karten zusammengestellt. Das ist genau das Setup, das ich selbst nutze:
Für den Alltag in Deutschland: Die AMEX Payback Kreditkarte* als Hauptkarte überall dort, wo AMEX akzeptiert wird. So sammle ich bei jedem Einkauf Payback Punkte – vom Supermarkt bis zum Online-Shop.
Als Backup für die Akzeptanz: Die Barclays Visa Kreditkarte oder die Trade Republic Visa Debitkarte für alle Händler, die kein American Express akzeptieren. In meinem Alltag brauche ich das Backup vielleicht bei 2-3 von 10 Einkäufen.
Für Reisen und Fremdwährungen: Die Advanzia Mastercard Gold oder die Barclays Visa für gebührenfreies Bezahlen in Fremdwährungen. Im Urlaub bleibt die AMEX in der Tasche.
Für Bargeldabhebungen: Das C24 Smart Konto oder das DKB Girokonto für kostenlose Bargeldabhebungen in Deutschland und weltweit.
Alle genannten Karten sind kostenlos. Mit dieser Kombination bin ich für jede Situation gerüstet und hole das Maximum an Cashback und Punkten heraus – ohne einen Cent an Gebühren. Aktuell sind alle diese Karten noch kostenlos erhältlich, aber solche Konditionen ändern sich erfahrungsgemäß.
AMEX Payback Kreditkarte beantragen: So funktioniert es
Die Beantragung der AMEX Payback Kreditkarte* ist unkompliziert und komplett online möglich. Ich hatte die Karte damals in unter 10 Minuten beantragt. Diese Voraussetzungen musst du erfüllen:
- •Du bist mindestens 18 Jahre alt
- •Dein Hauptwohnsitz liegt in Deutschland
- •Du hast eine Bankverbindung in einem SEPA-Teilnahmeland (in Euro geführt)
- •Du warst in den letzten 18 Monaten nicht bereits Hauptkarteninhaber einer AMEX Payback Karte
Der Beantragungsprozess:
- •Online-Antrag über unseren Partnerlink* ausfüllen (ca. 5-10 Minuten)
- •Identifikation per Video-Ident oder PostIdent
- •Prüfung durch American Express (in der Regel wenige Tage)
- •Karte wird per Post zugestellt (ca. 7-14 Tage)
Wichtig: Über unseren Partnerlink sicherst du dir den aktuellen Willkommensbonus, den du bei einer Beantragung direkt über die AMEX-Website möglicherweise nicht erhältst. Die Höhe des Bonus wird erfahrungsgemäß regelmäßig angepasst – aktuell gibt es 1.000 Extra-Punkte.

Dauerhaft kostenlos — bei jedem Einkauf Payback Punkte sammeln.
AMEX Payback Kreditkarte Vorteile und Nachteile im Überblick
Vorteile der AMEX Payback Kreditkarte
- Dauerhaft kostenlos (0 Euro Jahresgebühr)
- Payback Punkte bei jedem Einkauf sammeln (1 Punkt pro 3 Euro)
- Doppelt punkten bei Payback Partnern
- Willkommensbonus (aktuell 1.000 Extra-Punkte)
- Kostenlose Partnerkarte inklusive
- Kein Punkteverfall bei regelmäßiger Nutzung
- 90 Tage Rückgaberecht (Einkaufsschutz)
- Bis zu 36 Tage zinsfreier Zahlungsaufschub
- Apple Pay, Google Pay und Payback Pay
- Kostenlose SMS- und Push-Benachrichtigungen
Nachteile der AMEX Payback Kreditkarte
- 2 % Fremdwährungsgebühren
- Bargeldabhebung: 4 %, mind. 5 Euro
- Eingeschränkte Akzeptanz (American Express Netzwerk)
- Keine Teilzahlung möglich (Charge Card)
- Keine Reiseversicherungen
- Tankstellenumsätze vom Punktesammeln ausgenommen
Fazit: Lohnt sich die AMEX Payback Kreditkarte?
Nach über zwei Jahren mit der AMEX Payback Kreditkarte* im Alltag kann ich sagen: Sie gehört fest in mein Karten-Setup und ich würde sie jederzeit wieder beantragen. Die Kombination aus dauerhaft kostenloser Kreditkarte und der Möglichkeit, bei wirklich jedem Einkauf Payback Punkte zu sammeln, ist in Deutschland aktuell einzigartig.
Das Wichtigste zusammengefasst
Die Karte lohnt sich für dich, wenn du:
- •Bereits Payback nutzt und endlich auch außerhalb der Partner Punkte sammeln willst
- •Eine kostenlose Zweit- oder Drittkreditkarte suchst, die sich vom ersten Tag an rechnet
- •Den aktuellen Willkommensbonus mitnehmen möchtest
- •Hauptsächlich in Deutschland und im Euro-Raum einkaufst
- •Kein Bargeld mit der Kreditkarte abheben musst
Die Karte ist weniger geeignet, wenn du:
- •Viel in Fremdwährungen bezahlst (2 % Gebühren)
- •Regelmäßig Bargeld abheben möchtest
- •Eine Karte mit weltweiter hoher Akzeptanz brauchst
- •Reiseversicherungen benötigst
Meine Empfehlung
Beantrage die AMEX Payback Kreditkarte* als Ergänzung zu einer Visa oder Mastercard. Nutze sie überall dort, wo AMEX akzeptiert wird, und sammle konsequent Punkte. Für alles andere hast du deine Backup-Karte. Mit dem C24 Smart Konto für Bargeld und der Barclays Visa für Fremdwährungen bist du komplett aufgestellt – und alles kostenlos. Aktuell gibt es den Willkommensbonus von 1.000 Punkten dazu, aber solche Aktionen werden erfahrungsgemäß regelmäßig angepasst.
Dauerhaft kostenlos — bei jedem Einkauf Payback Punkte sammeln.
Häufig gestellte Fragen
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