Tagesgeld Vergleich 2026
Aktionszins, Dauer, Höchstbetrag und Zins danach im Überblick
Datenstand: 30. Oktober 2026
Beim Tagesgeld zählt nicht nur der Zinssatz, sondern wie lange er gilt, bis zu welchem Betrag und was danach kommt. Wir haben 9 Tagesgeld-Angebote auf Aktionszins, Dauer, Höchstbetrag, Zins danach, Neukunden-Regel, Einlagensicherung und Zinsgutschrift geprüft und die Konditionen auf den Anbieterseiten gelesen. Darunter findest du den Festgeld-Vergleich nach Laufzeit. Das Sterne-Rating berechnen wir nach festen Kriterien.
4,00 % Aktionszins für Neukunden, 4 Monate bis 100.000 €
Zinssätze variabel, Konditionen zum Datenstand. Bewertung nach festen Kriterien.
Tagesgeld im Vergleich: 9 Angebote
Sortiert nach unserem Rating. Bei Aktionszinsen zeigen wir immer Dauer, Höchstbetrag und den Zins danach. Angebote ohne Partnerlink nehmen wir zum Vergleich auf, sie sind nicht verlinkt.
Tagesgeld (früher Santander Tagesgeld)
- Bewertung
- Sehr gut (4,4)
- Aktionszins für Neukunden
- 4,00 % p.a.4 Monate, bis 100.000 €darüber 2,00 %
- Zins danach bzw. dauerhaft
- 2,00 % p.a.variabel, von der Openbank als freibleibend ausgewiesen
- Wer gilt als Neukunde?
- In den 12 Monaten davor kein Openbank- oder Santander-Tagesgeld geführt
- Zinsgutschrift
- Monatlich
- Einlagensicherung
- Gesetzlich 100.000 € (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken), zusätzlich Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, laut Openbank bis 3 Mio. €
- Kopplung und Hinweis
- Ein Enddatum für die Aktion nennt die Openbank-Seite nicht. Eröffnung und Führung sind kostenlos.
Tagesgeld
- Bewertung
- Gut (4,0)
- Aktionszins für Neukunden
- Kein Aktionszins
- Zins danach bzw. dauerhaft
- 2,60 % p.a.ohne Höchstbetragvariabel, seit 01.09.2026 (vorher 2,50 %)
- Wer gilt als Neukunde?
- Keine genannt, der Zins gilt für alle Kunden
- Zinsgutschrift
- Täglich berechnet, monatlich gutgeschrieben
- Einlagensicherung
- Mit PRIME+ Verteilung auf bis zu 5 Banken (bis 5 x 100.000 €), ohne PRIME+ 100.000 € je Bank oder Geldmarktfonds (OGAW), die Verteilung ist variabel. Geldmarktfonds sind nicht einlagengesichert
- Kopplung und Hinweis
- Der Zins gilt für FREE und PRIME+ gleich. Das Broker-Verrechnungskonto verzinst Scalable mit 0 %.
Cash-Zinsen auf dem Verrechnungskonto
- Bewertung
- Gut (3,9)
- Aktionszins für Neukunden
- Kein Aktionszins
- Zins danach bzw. dauerhaft
- 2,50 % p.a.ohne Höchstbetragvariabel, gilt für alle Kunden
- Wer gilt als Neukunde?
- Keine genannt, der Zins gilt für alle Kunden
- Zinsgutschrift
- Täglich berechnet, monatlich ausgezahlt
- Einlagensicherung
- Teils Treuhandkonten bei Partnerbanken (Sicherung der jeweiligen Partnerbank, bis 100.000 € pro Kunde), teils Geldmarktfonds im separaten Depot ohne Einlagensicherung
- Kopplung und Hinweis
- Ein Teil des Cashs kann in Geldmarktfonds liegen, dafür gibt es keine Einlagensicherung. Trade Republic weist selbst auf Kursrisiken hin. Zinsen müssen in der App aktiviert werden.
Girokonto mit Zins und Sparbox (kein eigenes Tagesgeld)
- Bewertung
- Gut (3,9)
- Aktionszins für Neukunden
- 3,75 % p.a.6 Monate, bis 200.000 €von 200.000 bis 500.000 € nur 2,5 %, darüber 0 %
- Zins danach bzw. dauerhaft
- 2,50 % p.a.3,0 % bei Gehalts- oder Renteneingang oder über 1.500 € Kartenzahlungen im Monat, Prüfung vierteljährlich
- Wer gilt als Neukunde?
- Erstmalige Eröffnung eines BBVA Girokontos ab 15.09.2026
- Zinsgutschrift
- Monatlich, am 1. Geschäftstag des Folgemonats
- Einlagensicherung
- Spanischer Einlagensicherungsfonds (FGD), 100.000 € pro Kunde und Bank, die deutsche EdB ist laut BBVA Anlaufstelle
- Kopplung und Hinweis
- Kopplung: Der Zins gilt auf dem BBVA Girokonto (kein eigenes Tagesgeld), die Sparbox wird mitverzinstDas Girokonto läuft nur auf eine Person. Das 3,75 % Cashback ist kein Zins, nicht addieren.
Extra-Konto
- Bewertung
- Gut (3,6)
- Aktionszins für Neukunden
- 3,50 % p.a.4 Monate, bis 250.000 €darüber 0,75 %
- Zins danach bzw. dauerhaft
- 0,75 % p.a.variabel, gilt nach 4 Monaten, für weitere Extra-Konten und für Beträge über 250.000 €
- Wer gilt als Neukunde?
- Erstes Extra-Konto, in den letzten 12 Monaten kein Extra-Konto bei der ING
- Zinsgutschrift
- Jährlich zum 31.12., taggenau berechnet
- Einlagensicherung
- Zweifache Einlagensicherung bis zu 3 Mio. € (gesetzlich plus Einlagensicherungsfonds)
- Kopplung und Hinweis
- 3,75 % statt 3,50 %, wenn das Extra-Konto zusammen mit einem Girokonto eröffnet wird. Kontoführung, Ein- und Auszahlung sind kostenlos.
Tagesgeldkonto
Kein Direktlink- Bewertung
- Gut (3,6)
- Aktionszins für Neukunden
- 3,50 % p.a.6 Monate, bis 250.000 €
- Zins danach bzw. dauerhaft
- 0,60 % p.a.Basiszins nach der Aktion
- Wer gilt als Neukunde?
- In 12 Monaten kein 1822direkt Tagesgeld, nicht für Kunden der Frankfurter Sparkasse
- Zinsgutschrift
- Jährlich zum 31.12.
- Einlagensicherung
- Institutssicherung der Sparkassen-Finanzgruppe (anerkannt nach Einlagensicherungsgesetz), 100.000 €
- Kopplung und Hinweis
- Kein Partnerangebot, deshalb ohne Link aufgeführt.
Marktplatz für Tagesgeld und Festgeld
- Bewertung
- Befriedigend (3,4)
- Aktionszins für Neukunden
- Kein Aktionszins
- Zins danach bzw. dauerhaft
- 2,60 % p.a.Höchstbetrag: k. A.Höchstsatz am Marktplatz zum Datenstand (Partnerbank BankB, Belgien), variabel, Dauer nicht genannt
- Wer gilt als Neukunde?
- Keine genannt
- Zinsgutschrift
- Je Partnerbank verschieden
- Einlagensicherung
- Je Land die nationale Einlagensicherung der Partnerbank, 100.000 € pro Person und Bank; die Raisin Bank hat deutsche Banklizenz und gesetzliche deutsche Einlagensicherung
- Kopplung und Hinweis
- Der Satz hängt von der gewählten Partnerbank ab. Daneben listet Raisin Moank (Schweden) mit 2,50 %, ab 02.11.2026 2,55 %, laut Seite befristet.
Tagesgeld
Kein Direktlink- Bewertung
- Befriedigend (3,4)
- Aktionszins für Neukunden
- 3,80 % p.a.5 Monate, bis 1.000.000 €darüber 1,00 %
- Zins danach bzw. dauerhaft
- k. A.Danach gilt der "aktuell gültige" Satz, eine Zahl nennt die Bank nicht
- Wer gilt als Neukunde?
- In den letzten 6 Monaten keine Consorsbank-Konten oder -Depots
- Zinsgutschrift
- Vierteljährlich (31.03., 30.06., 30.09., 31.12.)
- Einlagensicherung
- Französischer Einlagensicherungsfonds (FGDR) bis 100.000 € über BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland, zusätzlich freiwillig im BdB-Einlagensicherungsfonds
- Kopplung und Hinweis
- Depot inklusive. Kein Partnerangebot, deshalb ohne Link aufgeführt.
Tagesgeldpocket (nur mit C24 Girokonto)
- Bewertung
- Ausreichend (2,7)
- Aktionszins für Neukunden
- Kein Aktionszins
- Zins danach bzw. dauerhaft
- 0,75 % p.a.bis 100.000 €variabel, "bis auf Weiteres", laut Bedingungen jederzeit änderbar
- Wer gilt als Neukunde?
- Für Neu- und Bestandskunden, C24 Girokonto nötig
- Zinsgutschrift
- Monatlich zum Monatsende
- Einlagensicherung
- Gesetzlich 100.000 € pro Kunde (EdB laut Bedingungen), auf der Pocket-Seite nicht ausgewiesen
- Kopplung und Hinweis
- Kopplung: C24 Girokonto nötigVerzinst wird bis 100.000 €. Die Pocket ist kostenlos, ein Freistellungsauftrag ist laut Seite möglich.
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Zinssätze sind variabel, die Bank kann sie jederzeit ändern. Die Angaben beruhen auf den Anbieterseiten zum angegebenen Datenstand, einzelne Werte können sich seither geändert haben. Aktionszinsen gelten nur für Neukunden, befristet und bis zu einem Höchstbetrag. Verbindlich ist immer die aktuelle Anbieterseite. k. A. bedeutet: Der Anbieter nennt den Wert auf den geprüften Seiten nicht.
Festgeld Vergleich 2026: Zinsen nach Laufzeit
Beim Festgeld steht der Zins für die gesamte Laufzeit fest, dafür ist das Geld gebunden. Wir vergleichen 7 Angebote nach Zinssatz je Laufzeit, Anlagebetrag, Zinsgutschrift und vorzeitiger Verfügung, sortiert nach dem 12-Monats-Satz. Datenstand: 30. Oktober 2026.
Festgeld über den Marktplatz
- 6 Monate
- 3,35 %
- 12 Monate
- 3,52 %
- 24 Monate
- 3,55 %
- 36 Monate
- 3,70 %
- 5 Jahre
- 4,00 %
- Weitere Laufzeiten
- 3 Monate 3,18 %, 48 Monate 3,90 %, 120 Monate 4,25 %
- Anlagebetrag
- Je Partnerbank, die Tabelle nennt keinen Betrag
- Zinsgutschrift
- Je Partnerbank
- Vorzeitig verfügen
- Je Partnerbank
- Voraussetzung
- Raisin-Konto, bestehendes Girokonto als Referenzkonto
- Einlagensicherung
- Nationale Einlagensicherung des Bankenlandes, 100.000 € pro Person und Bank
- Hinweis
- Die Sätze sind die Höchstsätze je Laufzeit aus der Raisin-Tabelle (Oktober 2026), die Partnerbank wechselt. Für 12 Monate nennt Raisin Ecobank International (Frankreich) mit 3,52 %, danach Banca AideXa mit 3,46 % und Banca Sistema mit 3,45 %.
Flexibles Festgeld
- 6 Monate
- 3,00 %
- 12 Monate
- 3,25 %
- 24 Monate
- 3,40 %
- 36 Monate
- 3,45 %
- 5 Jahre
- 3,60 %
- Weitere Laufzeiten
- 48 Monate 3,50 %
- Anlagebetrag
- 500 € bis 1.000.000 €
- Zinsgutschrift
- k. A.
- Vorzeitig verfügen
- Jederzeit ganz oder teilweise stornierbar, laut BBVA ohne Zinsen für die Haltedauer
- Voraussetzung
- BBVA Girokonto Pflicht
- Einlagensicherung
- Spanischer Einlagensicherungsfonds (FGD), 100.000 € pro Kunde und Bank, die deutsche EdB ist laut BBVA Anlaufstelle
- Hinweis
- Das Festgeld ist jederzeit ganz oder teilweise stornierbar, dabei entfallen laut BBVA die Zinsen für die Haltedauer.
Festgeld
- 6 Monate
- 2,75 %
- 12 Monate
- 3,00 %
- 24 Monate
- 3,25 %
- 36 Monate
- k. A.
- 5 Jahre
- k. A.
- Weitere Laufzeiten
- k. A.
- Anlagebetrag
- Ab 1 €, unbegrenzt, bis zu 5 Festgeldkonten
- Zinsgutschrift
- Am Laufzeitende auf das Tagesgeld-, Verrechnungs- oder Referenzkonto
- Vorzeitig verfügen
- k. A.
- Voraussetzung
- Scalable-Konto nötig
- Einlagensicherung
- Verteilt auf eine oder mehrere Banken mit je 100.000 € gesetzlicher Einlagensicherung, freiwillige Sicherung zusätzlich möglich
- Hinweis
- Der Zins ist laut Scalable für die Laufzeit garantiert.
Festgeld (nur für ING-Kunden)
- 6 Monate
- 2,50 %ab 5.000 €; 2,60 % ab 100.000 €, 2,70 % ab 250.000 €
- 12 Monate
- 2,90 %ab 100.000 €; 3,00 % ab 250.000 €, darunter nicht ausgewiesen
- 24 Monate
- k. A.
- 36 Monate
- k. A.
- 5 Jahre
- k. A.
- Weitere Laufzeiten
- 3 Monate 2,10 %, 18 Monate 2,80 % bis 3,00 % je Staffel
- Anlagebetrag
- 5.000 € bis 1.000.000 €
- Zinsgutschrift
- Zum Laufzeitende
- Vorzeitig verfügen
- k. A.
- Voraussetzung
- Nur für ING-Kunden
- Einlagensicherung
- Zweifache Einlagensicherung bis zu 3 Mio. € (gesetzlich plus Einlagensicherungsfonds)
- Hinweis
- Die Festzinssätze gelten laut ING seit dem 15.10.2026.
Festgeldkonto
Kein Direktlink- 6 Monate
- 2,40 %
- 12 Monate
- 2,80 %
- 24 Monate
- 3,00 %
- 36 Monate
- 3,10 %
- 5 Jahre
- 3,10 %
- Weitere Laufzeiten
- 3 Monate 1,60 % (nur Verlängerung), 48 Monate 3,10 %
- Anlagebetrag
- 5.000 € bis 1.000.000 €
- Zinsgutschrift
- Unter 2 Jahren dem Kapital gutgeschrieben, ab 2 Jahren jährlich auf das Verrechnungskonto
- Vorzeitig verfügen
- Keine Kündigung und keine Einzahlung während der Laufzeit
- Voraussetzung
- k. A.
- Einlagensicherung
- Institutssicherung der Sparkassen-Finanzgruppe (anerkannt nach Einlagensicherungsgesetz), 100.000 €
- Hinweis
- Die Laufzeiten 6 und 12 Monate verlängern sich automatisch. Kein Partnerangebot, deshalb ohne Link aufgeführt.
Festgeld
- 6 Monate
- 2,50 %
- 12 Monate
- 2,75 %
- 24 Monate
- 3,00 %
- 36 Monate
- 3,10 %
- 5 Jahre
- 3,25 %
- Weitere Laufzeiten
- 48 Monate 3,20 %, 8 Jahre 3,50 %
- Anlagebetrag
- Ab 2.500 €, Höchstbetrag nennt die Seite nicht
- Zinsgutschrift
- Jährlich zum Ende des Laufzeitjahres oder einmalig zum Laufzeitende, auf das Openbank Tagesgeldkonto
- Vorzeitig verfügen
- Keine Verfügung während der Laufzeit
- Voraussetzung
- Openbank Tagesgeldkonto als Referenzkonto, nur Wohnsitz Deutschland
- Einlagensicherung
- Gesetzlich 100.000 € (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken), zusätzlich Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, laut Openbank bis 3 Mio. €
- Hinweis
- Für 5 bis 7 Jahre nennt die Openbank je 3,25 %.
Festgeld
Kein Direktlink- 6 Monate
- 1,90 %
- 12 Monate
- 2,70 %
- 24 Monate
- 2,70 %
- 36 Monate
- 2,80 %
- 5 Jahre
- 3,00 %
- Weitere Laufzeiten
- 48 Monate 2,90 %
- Anlagebetrag
- Ab 2.500 € in 100-€-Schritten bis 1.000.000 €
- Zinsgutschrift
- Einmal jährlich, unter 1 Jahr bei Fälligkeit
- Vorzeitig verfügen
- k. A.
- Voraussetzung
- Abrechnungskonto, für Kunden von DAB BNP Paribas ausgeschlossen
- Einlagensicherung
- Französischer Einlagensicherungsfonds (FGDR) bis 100.000 € über BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland, zusätzlich freiwillig im BdB-Einlagensicherungsfonds
- Hinweis
- Kein Partnerangebot, deshalb ohne Link aufgeführt.
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- Die Raisin-Sätze sind Höchstsätze je Laufzeit am Marktplatz, die Partnerbank dahinter wechselt. Sie gelten nicht für eine einzelne Bank.
- Das ING Festgeld gibt es nur für ING-Kunden, die Staffel nach Anlagebetrag steht in der Zelle.
- C24 bietet Festgeld für 1 Monat bis 1 Jahr von 1.000 € bis 100.000 €. Einzelsätze nennt die Seite zum Datenstand nicht, deshalb führen wir C24 in der Tabelle nicht auf.
- Zinssätze gelten zum Datenstand, Laufzeiten und Konditionen können sich ändern. k. A. bedeutet: keine Angabe auf der geprüften Anbieterseite.
Die Tagesgeld-Angebote im Detail
In der Reihenfolge unseres Ratings, mit Konditionen, Stärken und Schwächen. Angebote ohne Partnerlink stehen nur in der Tabelle.
Openbank: 4,00 % Aktionszins für Neukunden, 4 Monate bis 100.000 €
Die Openbank (Openbank Deutschland AG) hat das frühere Santander Tagesgeld übernommen, die Marke heißt seit dem 28. September 2026 Openbank. Neukunden erhalten 4,00 % p.a. für 4 Monate ab Eröffnung, begrenzt auf 100.000 €. Auf Beträge darüber zahlt die Bank 2,00 %.
Nach den 4 Monaten gilt der Zins von 2,00 %, den die Openbank als variabel und freibleibend ausweist. Als Neukunde giltst du, wenn du in den 12 Monaten davor kein Openbank- oder Santander-Tagesgeld geführt hast. Ein Enddatum für die Aktion nennt die Seite nicht, prüfe deshalb vor dem Abschluss, ob sie noch läuft.
Eröffnung und Führung sind kostenlos, eine Mindestanlage gibt es nicht. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Zur Einlagensicherung nennt die Openbank zwei Stufen: gesetzlich bis 100.000 € über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und zusätzlich den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, laut Seite bis 3 Mio. €. Auf den freiwilligen Fonds besteht kein Rechtsanspruch.
Vorteile
- 4,00 % Aktionszins für Neukunden
- Zweistufige Einlagensicherung
- Keine Mindestanlage, kostenlose Kontoführung
Nachteile
- Aktionszins nur 4 Monate und bis 100.000 €
- Danach 2,00 % variabel
- Neukunden-Regel: 12 Monate ohne Openbank- oder Santander-Tagesgeld
Passt zu: Für Neukunden, die einen befristeten Aktionszins mit deutscher Einlagensicherung mitnehmen und danach prüfen, ob der Anschlusszins passt.
Scalable Capital: 2,60 % ohne Befristung und ohne Neukunden-Bedingung
Scalable Capital zahlt auf das Tagesgeld 2,60 % p.a. ohne Befristung. Der Satz gilt seit dem 1. September 2026, davor lag er bei 2,50 %. Es gibt keinen Aktionszins und keine Neukunden-Bedingung, der Zins ist für FREE und PRIME+ gleich und gilt ohne Höchstbetrag. Das Broker-Verrechnungskonto verzinst Scalable dagegen mit 0 %.
Die Zinsen werden täglich berechnet und monatlich gutgeschrieben, eine Mindesteinlage gibt es nicht. Die Tagesgeld-Seite nennt keine Gebühren. Wie Steuern abgeführt werden, steht dort nicht; auf der Festgeld-Seite zieht Scalable Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer automatisch ab und berücksichtigt den Freistellungsauftrag.
Bei der Sicherheit lohnt der Blick auf das Modell: Scalable verteilt das Geld. Mit PRIME+ geht es auf bis zu 5 Banken mit je 100.000 € gesetzlicher Einlagensicherung, ohne PRIME+ auf Banken mit 100.000 € je Bank oder in Geldmarktfonds nach OGAW-Standard. Für Geldmarktfonds gilt keine Einlagensicherung. Die Verteilung nennt Scalable variabel, eine freiwillige Sicherung gilt nur bei Banken, die sie haben.
Vorteile
- Unbefristeter Zins ohne Neukunden-Bedingung
- Keine Mindesteinlage und kein Höchstbetrag
- Monatliche Zinsgutschrift
Nachteile
- Zins variabel, kein Aktionszins
- Sicherung hängt davon ab, wie Scalable das Geld verteilt (Banken oder Geldmarktfonds)
- Steuerabzug auf der Tagesgeld-Seite nicht beschrieben
Passt zu: Für alle, die einen unbefristeten Zins ohne Neukunden-Regel suchen und mit dem Treuhandmodell der Einlagensicherung leben können.
Trade Republic: 2,5 % auf das gesamte Cash, teils über Geldmarktfonds
Trade Republic verzinst das Cash auf dem Verrechnungskonto mit 2,5 % p.a. für alle Kunden, ohne Neukundenzins und ohne Befristung. Der Zins gilt laut Seite für das gesamte Cash, die Zinsen musst du in der App aktivieren. Sie werden täglich berechnet und monatlich ausgezahlt.
Wichtig für die Einordnung: Es ist kein klassisches Tagesgeldkonto. Trade Republic zahlt Zinsen von Partnerbanken und Dividenden aus Geldmarktfonds und weist selbst darauf hin, dass Investitionen Kursrisiken beinhalten. Das Geld liegt teils auf Treuhandkonten bei Partnerbanken, teils in Geldmarktfonds auf einem separaten Depotkonto, für die es keine Einlagensicherung gibt.
Als Partnerbanken nennt Trade Republic aktuell acht Institute: Citibank Europe plc, Crédit Agricole CIB, Deutsche Bank AG, HSBC Continental Europe S.A., J.P. Morgan SE, Natixis CIB, Société Générale und SEB AB. Bei den Banken gilt deren jeweilige Einlagensicherung, bis 100.000 € pro Kunde. Steuern behält Trade Republic automatisch mit 26,375 % ein.
Vorteile
- Unbefristeter Zins ohne Neukunden-Bedingung
- Zins auf das gesamte Cash, kein Höchstbetrag
- Monatliche Auszahlung
Nachteile
- Teil des Cashs kann in Geldmarktfonds liegen, dort ohne Einlagensicherung
- Kursrisiko laut Trade Republic
- Zins variabel, Mindestanlage nicht genannt
Passt zu: Für alle, die ihr Cash ohnehin bei Trade Republic halten und das Treuhand- und Geldmarktfonds-Modell verstehen.
BBVA: 3,75 % für 6 Monate auf dem Girokonto, danach 2,5 %
BBVA bietet kein eigenes Tagesgeldkonto, sondern verzinst das kostenlose Girokonto samt Sparbox. Neukunden erhalten 3,75 % p.a. für 6 Monate auf bis zu 200.000 €. Auf den Teil zwischen 200.000 und 500.000 € zahlt BBVA nur 2,5 %, darüber 0 %. Als Neukunde zählt, wer ab dem 15. September 2026 erstmals ein BBVA Girokonto eröffnet.
Danach zahlt BBVA variabel 2,5 % bis 500.000 €. Bei Gehalts- oder Renteneingang oder mehr als 1.500 € Kartenzahlungen im Monat sind es 3,0 %. Die Untergrenze liegt bei 25 % der EZB-Einlagefazilität, BBVA prüft den Satz vierteljährlich. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben, Girokonto und Debitkarte kosten 0 €.
Dazu kommt ein Cashback von 3,75 % auf Debitkarten-Käufe bis 400 € im Monat, höchstens 15 € im Monat und bis 90 € in 6 Monaten, die erste Kartenzahlung muss binnen 90 Tagen erfolgen. Das Cashback ist kein Zins und wird nicht zum Zinssatz addiert.
Zur Sicherheit: BBVA ist die Zweigniederlassung der spanischen BBVA S.A. Es gilt der spanische Einlagensicherungsfonds (FGD) mit 100.000 € pro Kunde und Bank, die deutsche Entschädigungseinrichtung ist laut BBVA Anlaufstelle. BBVA zieht Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer automatisch ab, den Freistellungsauftrag richtest du online im Profil ein.
3,75% Zinsen + 3,75% Cashback (bis 90€) für 6 Monate
Das Cashback gilt auf Debitkarten-Käufe bis 400 € im Monat, höchstens 15 € im Monat und bis 90 € in 6 Monaten, die erste Kartenzahlung muss binnen 90 Tagen erfolgen. Es ist kein Zins.
Vorteile
- 3,75 % für 6 Monate bis 200.000 €
- Anschlusszins 2,5 %, 3,0 % bei Gehalts- oder Renteneingang
- Girokonto und Debitkarte kostenlos
Nachteile
- Aktionszins nur 6 Monate
- Zins nur zusammen mit dem Girokonto, das nur auf eine Person läuft
- Spanische statt deutsche Einlagensicherung (beide 100.000 €)
Passt zu: Für Neukunden, die ein kostenloses Girokonto mit befristetem Aktionszins wollen und die spanische Einlagensicherung akzeptieren.
ING: 3,50 % für 4 Monate, 3,75 % zusammen mit dem Girokonto
Das ING Extra-Konto verzinst Neukunden 4 Monate lang mit 3,50 % p.a. auf bis zu 250.000 €. Wird das Extra-Konto zusammen mit einem Girokonto eröffnet, sind es 3,75 %. Die Werbung mit "bis zu 3,75 %" gilt also nur mit Girokonto. Als Neukunde zählt, wer in den letzten 12 Monaten kein Extra-Konto bei der ING hatte, die Aktion gilt für das erste Extra-Konto.
Der Absturz danach ist deutlich: Nach 4 Monaten, bei weiteren Extra-Konten und auf Beträge über 250.000 € zahlt die ING 0,75 % variabel. Die Zinsen werden einmal im Jahr zum 31.12. gutgeschrieben, taggenau berechnet. Innerhalb des Jahres entsteht damit kein Zinseszins, das ist unsere Einordnung.
Kontoführung, Ein- und Auszahlungen und Überweisungen sind kostenlos, eine Mindestanlage gibt es nicht. Die ING wirbt mit zweifacher Einlagensicherung bis zu 3 Mio. €, gesetzlich plus Einlagensicherungsfonds. Wie die Steuer abgeführt wird, nennt die geprüfte Seite nicht.
Vorteile
- 3,50 % für 4 Monate bis 250.000 €
- 3,75 % bei Eröffnung zusammen mit dem Girokonto
- Zweifache Einlagensicherung bis zu 3 Mio. €
Nachteile
- Danach nur 0,75 % variabel
- Zinsgutschrift nur einmal jährlich
- Neukunden-Regel: 12 Monate ohne Extra-Konto
Passt zu: Für Neukunden, die einen hohen Betrag kurz parken und den Zinsabsturz nach 4 Monaten einplanen.
Raisin (WeltSparen): Ein Zugang zu Angeboten vieler europäischer Banken
Raisin ist keine einzelne Bank, sondern ein Marktplatz: Du registrierst dich einmal und kannst Tages- und Festgeld vieler europäischer Banken vergleichen und online abschließen. Laut Raisin sind es rund 650 Angebote, das bestehende Girokonto dient als Referenzkonto. Die Nutzung ist für Kunden kostenlos, Raisin erhält die Vergütung von der Partnerbank.
Beim Tagesgeld nennt Raisin zum Datenstand BankB aus Belgien mit 2,60 % p.a. Moank aus Schweden steht bei 2,50 % und soll ab dem 2. November 2026 2,55 % zahlen, laut Seite ist der Satz befristet. Jede Bankseite zeigt Land, Rating und Hinweise zur Quellensteuer, entweder keine ausländische Quellensteuer oder automatische Steuerabführung.
Die Einlagensicherung richtet sich nach dem Land der Partnerbank, 100.000 € pro Person und Bank. Die Raisin Bank hat eine deutsche Banklizenz und gesetzliche deutsche Einlagensicherung. Sie bietet zusätzlich Geldmarkt-ETFs an: Das ist eine Anlage mit Kursrisiko und kein Tagesgeld.
Vorteile
- Zugang zu vielen europäischen Banken über ein Konto
- Eröffnung und Führung kostenlos
- Tagesgeld ab 1,00 €
Nachteile
- Satz, Bank und Gutschrift wechseln je Partnerbank
- Sicherung hängt vom Bankenland ab
- Steuerabzug und Quellensteuer je Angebot unterschiedlich
Passt zu: Für alle, die mehrere Banken vergleichen und Geld über ein Konto auf Partnerbanken in verschiedenen europäischen Ländern verteilen wollen.
C24: Tagesgeldpocket mit 0,75 %, nur zusammen mit dem C24 Girokonto
Bei C24 gibt es Zinsen auf Tagesgeld nur über die Tagesgeldpocket, die ein C24 Girokonto voraussetzt. Die Seite nennt 0,75 % p.a. "bis auf Weiteres", verzinst werden Guthaben bis 100.000 €. Es gibt keinen Aktionszins, das Angebot gilt für Neu- und Bestandskunden.
Die Zinsen werden monatlich zum Monatsende gutgeschrieben. Die Pocket ist kostenlos, einen Freistellungsauftrag lässt die Seite zu. Der Zins ist variabel, laut den Bedingungen kann C24 ihn jederzeit ändern.
Die Einlagensicherung ist laut den Bedingungen der gesetzliche Schutz bis 100.000 € über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Auf der Pocket-Seite selbst weist C24 sie nicht aus. Das Festgeld von C24 nennen wir im Festgeld-Abschnitt, dort liegen auf der Seite keine Einzelsätze vor.
Vorteile
- Kostenlose Pocket, verzinst bis 100.000 €
- Monatliche Gutschrift
- Für Neu- und Bestandskunden, ohne Aktionsbefristung
Nachteile
- Mit 0,75 % unter den anderen Dauerzinsen im Vergleich
- Nur mit C24 Girokonto nutzbar
- Zins laut Bedingungen jederzeit änderbar
Passt zu: Für C24-Kunden, die Rücklagen im selben Konto halten wollen und dafür einen niedrigeren Zins in Kauf nehmen.
Aktionszins-Fallen beim Tagesgeld
Die Werbung nennt meist nur den höchsten Satz. Diese acht Punkte entscheiden, was am Ende bei dir ankommt.
- Befristung und Absturz danach. Der Aktionszins endet nach wenigen Monaten, danach gilt der Anschlusszins:
- Openbank: 4,00 % für 4 Monate, danach 2,00 %
- BBVA: 3,75 % für 6 Monate, danach 2,50 %
- ING: 3,50 % für 4 Monate, danach 0,75 %
- 1822direkt: 3,50 % für 6 Monate, danach 0,60 %
- Consorsbank: 3,80 % für 5 Monate, danach ein Satz, den die Bank nicht beziffert
- Betragsdeckel. Der Aktionssatz gilt nur bis zu einer Obergrenze, der Rest wird niedriger verzinst:
- Openbank: bis 100.000 €, darüber 2,00 %
- BBVA: bis 200.000 €, von 200.000 bis 500.000 € nur 2,5 %, darüber 0 %
- ING: bis 250.000 €, darüber 0,75 %
- 1822direkt: bis 250.000 €
- Consorsbank: bis 1.000.000 €, darüber 1,00 %
- Wer gilt als Neukunde? Wer in den letzten 6 oder 12 Monaten schon Kunde war, bekommt den Aktionszins meist nicht. Die Fristen unterscheiden sich je Bank, wir führen sie in der Spalte Neukunden-Regel auf.
- Kopplung an ein Zweitprodukt. Bei der ING gibt es 3,75 % statt 3,50 % nur zusammen mit einem Girokonto. Bei BBVA verzinst das Girokonto, ein eigenes Tagesgeld gibt es nicht. Die C24 Tagesgeldpocket setzt ein C24 Girokonto voraus.
- Zinsgutschrift. Monatlich bei Openbank, Scalable Capital, Trade Republic, BBVA, C24; vierteljährlich bei Consorsbank; jährlich bei ING, 1822direkt. Bei Raisin hängt sie von der Partnerbank ab. Bei jährlicher Gutschrift zum 31.12. entsteht innerhalb des Jahres kein Zinseszins, das ist unsere Einordnung.
- Änderungsvorbehalt. Tagesgeldzinsen sind variabel, die Bank kann sie laut BaFin jederzeit anpassen. Die Openbank weist ihre Sätze als freibleibend aus, C24 kann den Zins laut Bedingungen jederzeit ändern, BBVA prüft den Anschlusszins vierteljährlich.
- Anlageprodukt statt Einlage. Trade Republic zahlt Zinsen von Partnerbanken und Dividenden aus Geldmarktfonds und weist selbst auf Kursrisiken hin. Die Raisin Bank bietet Geldmarkt-ETFs an, das sind Wertpapieranlagen und kein Tagesgeld.
- Headline-Zahlen und Cashback. Die ING wirbt mit bis zu 3,75 %, das gilt nur zusammen mit einem Girokonto. Das 3,75 % Cashback bei BBVA ist kein Zins: Es gilt auf Debitkarten-Käufe bis 400 € im Monat, höchstens 15 € im Monat, und lässt sich nicht zum Zinssatz addieren.
Einlagensicherung beim Tagesgeld: Was gilt wo?
Gesetzlich sind Einlagen in der Regel bis 100.000 € pro Kunde und Bank gesichert, unabhängig von der Zahl der Konten. Bei einem Gemeinschaftskonto hat jeder Inhaber einen eigenen Anspruch. Die Auszahlung bis 100.000 € soll laut BaFin innerhalb von sieben Arbeitstagen erfolgen. Bei bestimmten Lebensereignissen, etwa einem Immobilienverkauf, kann der Schutz sechs Monate lang bis zu 500.000 € betragen, dafür ist ein schriftlicher Nachweis nötig.
In Deutschland sichert die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) die privaten Banken, Sparkassen und andere institutsbezogene Systeme gelten ebenfalls als gesetzliches System. Darüber hinaus gibt es freiwillige Fonds wie den Einlagensicherungsfonds der privaten Banken, der seit dem 01.01.2025 bis 3 Mio. € je Kreditinstitut für natürliche Personen reicht, ab 2030 laut Bankenverband bis 1 Mio. €. Auf freiwillige Fonds besteht laut BaFin kein Rechtsanspruch.
Im EWR müssen alle Staaten Bankeinlagen bis 100.000 € absichern. Unterschiede im Schutz können auftreten, wenn Einlagen über ein Treuhandmodell bei einem EWR-Institut angelegt werden. Wie das bei den verglichenen Angeboten aussieht, zeigt die Tabelle.
| Anbieter | Einlagensicherung |
|---|---|
| Openbank | Gesetzlich 100.000 € (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken), zusätzlich Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, laut Openbank bis 3 Mio. € |
| Scalable Capital | Mit PRIME+ Verteilung auf bis zu 5 Banken (bis 5 x 100.000 €), ohne PRIME+ 100.000 € je Bank oder Geldmarktfonds (OGAW), die Verteilung ist variabel. Geldmarktfonds sind nicht einlagengesichert |
| Trade Republic | Teils Treuhandkonten bei Partnerbanken (Sicherung der jeweiligen Partnerbank, bis 100.000 € pro Kunde), teils Geldmarktfonds im separaten Depot ohne Einlagensicherung |
| BBVA | Spanischer Einlagensicherungsfonds (FGD), 100.000 € pro Kunde und Bank, die deutsche EdB ist laut BBVA Anlaufstelle |
| ING | Zweifache Einlagensicherung bis zu 3 Mio. € (gesetzlich plus Einlagensicherungsfonds) |
| 1822direkt | Institutssicherung der Sparkassen-Finanzgruppe (anerkannt nach Einlagensicherungsgesetz), 100.000 € |
| Raisin (WeltSparen) | Je Land die nationale Einlagensicherung der Partnerbank, 100.000 € pro Person und Bank; die Raisin Bank hat deutsche Banklizenz und gesetzliche deutsche Einlagensicherung |
| Consorsbank | Französischer Einlagensicherungsfonds (FGDR) bis 100.000 € über BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland, zusätzlich freiwillig im BdB-Einlagensicherungsfonds |
| C24 | Gesetzlich 100.000 € pro Kunde (EdB laut Bedingungen), auf der Pocket-Seite nicht ausgewiesen |
Ausführlicher zu Treuhand und Marktplatz: Trade Republic Sicherheit, Raisin Sicherheit.
Steuer auf Tagesgeld-Zinsen und Freistellungsauftrag
Zinsen sind Kapitalerträge. In Deutschland fallen darauf 25 % Abgeltungsteuer an, dazu 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer und gegebenenfalls 8 % oder 9 % Kirchensteuer. Ob die Bank die Steuer selbst einbehält, hängt vom Angebot ab. Ohne Kirchensteuer sind das zusammen 26,375 %, diesen Satz nennt zum Beispiel Trade Republic.
Der Sparer-Pauschbetrag liegt 2026 bei 1.000 € für Einzelpersonen und 2.000 € bei Zusammenveranlagung. Bis zu diesem Betrag bleiben Zinsen steuerfrei, wenn du der Bank einen Freistellungsauftrag erteilst. Bei ausländischen Partnerbanken geht das nicht, dort gehören die Zinsen in die Steuererklärung. Die Banken melden die freigestellten Beträge einmal jährlich bis Ende Februar des Folgejahres an das Bundeszentralamt für Steuern. Bei BBVA richtest du den Auftrag online im Profil ein.
Ob die Bank die Steuer automatisch abführt, steht auf den Anbieterseiten: Bei Trade Republic und BBVA ist es dort ausgewiesen, bei Scalable Capital auf der Festgeld-Seite, bei Raisin je Angebot (Hinweise "Keine ausl. Quellensteuer" oder "Autom. Steuerabführung"). Bei den übrigen verglichenen Banken nennen die geprüften Seiten dazu nichts. Lies das vor dem Abschluss auf der Anbieterseite nach, bei ausländischen Partnerbanken in Raisin-Angeboten besonders.
Tagesgeld oder Festgeld: der Unterschied
Die BaFin beschreibt beide Produkte so. Welches zu dir passt, hängt davon ab, wie lange du das Geld nicht brauchst. Eine Empfehlung geben wir dazu nicht.
| Punkt | Tagesgeld | Festgeld |
|---|---|---|
| Zins | Variabel, jederzeit änderbar | Für die Laufzeit garantiert und vorab vereinbart |
| Verfügbarkeit | Täglich | Feste Laufzeit, ein Monat bis mehrere Jahre. Vorzeitige Verfügung in der Regel nicht möglich, sonst Zinsverlust oder Vorfälligkeitsentschädigung |
| Worauf achten | Bedingungen von Aktionszinsen prüfen | Laufzeitende im Blick behalten, sonst oft automatische Verlängerung zu niedrigerem Zins |
| Einlagensicherung | Bankeinlagen bis 100.000 € pro Kunde und Bank, Geldmarktfonds ohne Einlagensicherung | 100.000 € pro Kunde und Bank |
Ausnahmen gibt es bei einzelnen Anbietern: Das BBVA Flexible Festgeld lässt sich jederzeit ganz oder teilweise stornieren. Bei 1822direkt sind Kündigung und Einzahlung während der Laufzeit ausgeschlossen, die Laufzeiten 6 und 12 Monate verlängern sich automatisch. Das ING Festgeld gibt es nur für ING-Kunden.
Zum Zinsumfeld: Die EZB-Einlagefazilität liegt seit dem 16.09.2026 bei 2,50 %, davor bei 2,25 % seit dem 17.06.2026, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,65 %. Die EZB-Zinstabelle zeigt zum Datenstand keine weitere Änderung. Tagesgeldzinsen folgen dem Marktzins meist, sind aber nicht fest gekoppelt, bei BBVA liegt die Untergrenze bei 25 % der Einlagefazilität.
Wie wir die Tagesgeld-Angebote vergleichen
Wir berechnen das Sterne-Rating nach festen Kriterien aus den Zahlen der Anbieterseiten, nicht nach Gefühl. Das Rating hat drei Bausteine, in Summe höchstens 5,5 Punkte:
- Zins (bis zu 3 Punkte). Wir rechnen den Durchschnittszins der ersten 12 Monate: Aktionszins mal Aktionsmonate plus Anschlusszins mal Restmonate, geteilt durch 12. So fließen Zins, Dauer der Aktion und Anschlusszins in eine Zahl ein. Volle Punkte gibt es ab 4,00 %. Nennt eine Bank den Anschlusszins nicht, rechnen wir mit 0 %.
- Einlagensicherung (bis zu 1 Punkt). Deutsche gesetzliche Sicherung plus freiwilliger Fonds zählt am meisten, die deutsche gesetzliche Sicherung etwas weniger, die Sicherung eines anderen EWR-Landes weniger, ein Treuhandmodell mit Geldmarktfonds-Anteil am wenigsten. Raisin werten wir als Sicherung der jeweiligen Partnerbank in ihrem Bankenland.
- Flexibilität (bis zu 1,5 Punkte). Höhe des Betragsdeckels, monatliche oder vierteljährliche Zinsgutschrift und keine Kopplung an ein Zweitprodukt. Eine Kopplung zählen wir nur, wenn die Anbieterseite sie nennt.
Bewertungen aus App-Stores oder von Bewertungsportalen fließen nicht ein. Bei gleicher Sternezahl legen wir die Reihenfolge redaktionell fest. Eine Empfehlung zeigen wir nur, wenn das Angebot Rang 1 hat, einen Partnerlink besitzt und mindestens 0,2 Sterne vor Rang 2 liegt.
Alle Zinsen, Beträge und Fristen lesen wir auf den Anbieterseiten und bei Behörden, Vergleichsportale nutzen wir nicht als Quelle. Fehlt eine Angabe, steht k. A. in der Tabelle, wir schätzen nichts. Für Klicks auf Partnerlinks erhalten wir gegebenenfalls eine Vergütung, das Sterne-Rating hängt nicht davon ab.
Häufige Fragen zu Tagesgeld und Festgeld
Zum Datenstand 30. Oktober 2026 erreicht in unserem Vergleich die Openbank 4,00 % für Neukunden, begrenzt auf 4 Monate und 100.000 €, danach 2,00 % variabel. Die Consorsbank folgt mit 3,80 % für 5 Monate, BBVA mit 3,75 % für 6 Monate. Einen unbefristeten Zins von 4 % haben wir bei keinem Anbieter gefunden. Prüfe bei jedem Aktionszins die Dauer, den Höchstbetrag und den Zins danach.
Mehr als 3 % gibt es als Aktionszins für Neukunden bei Openbank, Consorsbank, BBVA, ING und 1822direkt, jeweils befristet auf 4 bis 6 Monate. Unbefristet liegen Scalable Capital (2,60 %) und Trade Republic (2,50 %) darunter. BBVA nennt nach der Aktion 2,50 %, bei Gehalts- oder Renteneingang oder über 1.500 € Kartenzahlungen im Monat 3,0 %. Alle Zinsen sind variabel.
Das legt jede Bank selbst fest, die Fristen unterscheiden sich. Openbank: In den 12 Monaten davor kein Openbank- oder Santander-Tagesgeld geführt. BBVA: Erstmalige Eröffnung eines BBVA Girokontos ab 15.09.2026. ING: Erstes Extra-Konto, in den letzten 12 Monaten kein Extra-Konto bei der ING. 1822direkt: In 12 Monaten kein 1822direkt Tagesgeld, nicht für Kunden der Frankfurter Sparkasse. Consorsbank: In den letzten 6 Monaten keine Consorsbank-Konten oder -Depots.
Ein Aktionszins ist ein erhöhter Zins für Neukunden. Er gilt nur befristet, meist 3 bis 6 Monate, und oft nur bis zu einem Höchstbetrag, der Rest wird niedriger verzinst. Danach fällt der Zins auf den Anschlusszins, der deutlich niedriger sein kann. Achte außerdem auf die Neukunden-Definition, auf Kopplungen an ein Girokonto oder Depot, auf die Zinsgutschrift (bei jährlicher Gutschrift entsteht innerhalb des Jahres kein Zinseszins) und auf Änderungsvorbehalte. Mehr dazu im Abschnitt Aktionszins-Fallen.
Gesetzlich sind Einlagen in der Regel bis 100.000 € pro Kunde und Bank gesichert, unabhängig von der Zahl der Konten. Bei Gemeinschaftskonten hat jeder Inhaber einen eigenen Anspruch. Die Auszahlung bis 100.000 € soll laut BaFin innerhalb von sieben Arbeitstagen erfolgen. Für private Banken in Deutschland ist die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) zuständig, Sparkassen sichern sich über ihre Institutssicherung ab. Zusätzlich können freiwillige Fonds greifen, etwa der Einlagensicherungsfonds der privaten Banken, auf den kein Rechtsanspruch besteht. Banken aus dem EWR sichern über das System ihres Landes, bei BBVA ist das die spanische Einlagensicherung (FGD).
Ein gesetzliches Maximum gibt es nicht, gesichert sind aber nur 100.000 € pro Kunde und Bank. Bei den Aktionszinsen gelten zusätzlich Höchstbeträge: Openbank 100.000 €, BBVA 200.000 €, ING 250.000 €, 1822direkt 250.000 €, Consorsbank 1.000.000 €. Darüber gilt meist ein niedrigerer Satz. Für sechs Monate nach der Gutschrift kann die gesetzliche Sicherung bei bestimmten Lebensereignissen, etwa einem Immobilienverkauf, bis zu 500.000 € betragen, dafür ist ein schriftlicher Nachweis nötig.
Trade Republic legt das Geld nicht auf einem klassischen eigenen Tagesgeldkonto an, sondern verteilt das Cash laut eigener Seite teils auf Treuhandkonten bei Partnerbanken (Einlagensicherung der jeweiligen Bank, bis 100.000 € pro Kunde), teils in Geldmarktfonds auf einem separaten Depotkonto ohne Einlagensicherung, und weist selbst auf Kursrisiken hin. Scalable Capital führt ein Tagesgeldkonto mit eigener IBAN und verteilt das Geld ohne PRIME+ auf Banken mit 100.000 € je Bank oder auf Geldmarktfonds, mit PRIME+ auf bis zu 5 Banken. Die Verteilung nennt Scalable variabel. Für Geldmarktfonds gilt auch hier keine Einlagensicherung.
Raisin ist in erster Linie ein Marktplatz: Du registrierst dich einmal und schließt Tages- und Festgeld bei europäischen Partnerbanken ab. Die Einlagen liegen bei der jeweiligen Partnerbank und unterliegen der Einlagensicherung ihres Landes, 100.000 € pro Person und Bank. Die Nutzung ist für Kunden kostenlos, Raisin erhält die Vergütung von der Partnerbank. Die Raisin Bank hat eine deutsche Banklizenz und bietet eigene Produkte an, darunter Geldmarkt-ETFs. Das ist eine Anlage mit Kursrisiko und kein Tagesgeld.
Zinsen sind Kapitalerträge. In Deutschland fallen darauf Abgeltungsteuer von 25 % plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer an, zusammen 26,375 %, bei Kirchensteuerpflicht entsprechend mehr. Bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € für Einzelpersonen (2.000 € bei Zusammenveranlagung) bleiben Zinsen steuerfrei, wenn du der Bank einen Freistellungsauftrag erteilst. Bei ausländischen Partnerbanken ist das nicht möglich, dort gehören die Zinsen in die Steuererklärung. Bei Trade Republic und BBVA nennen die Anbieterseiten den automatischen Steuerabzug, bei Scalable Capital die Festgeld-Seite (die Tagesgeld-Seite sagt dazu nichts), bei Raisin je Angebot. Bei den übrigen verglichenen Banken nennen die geprüften Seiten dazu nichts, lies das vor dem Abschluss nach.
Mit dem Freistellungsauftrag legst du fest, bis zu welchem Betrag die Bank keine Steuer auf deine Zinsen einbehält. Die Banken melden die freigestellten Beträge einmal jährlich bis Ende Februar des Folgejahres an das Bundeszentralamt für Steuern. Eingerichtet wird der Auftrag bei deiner Bank, bei BBVA zum Beispiel online im Profil, im Online-Banking oder in der App. Wie hoch du ihn ansetzt, richtet sich nach deinem Freibetrag. Bei ausländischen Partnerbanken, etwa über Raisin, ist kein Freistellungsauftrag möglich.
Eine Prognose geben wir nicht. Fest steht: Die EZB hat die Einlagefazilität am 16.09.2026 von 2,25 % auf 2,50 % angehoben, nach 2,00 % seit 11.06.2025 und 2,25 % seit 17.06.2026. Die EZB-Zinstabelle zeigt zum Datenstand keine weitere Änderung. Tagesgeldzinsen sind variabel, die Bank kann sie laut BaFin jederzeit anpassen, meist folgen sie dem Marktzins. Bei BBVA liegt die Untergrenze bei 25 % der EZB-Einlagefazilität, die Prüfung erfolgt vierteljährlich.
Beim Tagesgeld ist das Geld täglich verfügbar, der Zins ist variabel und kann jederzeit geändert werden. Beim Festgeld legst du das Geld für eine feste Laufzeit an, laut BaFin ein Monat bis mehrere Jahre, und der Zins steht für die Laufzeit fest. Eine vorzeitige Verfügung ist in der Regel nicht möglich oder kostet Zinsen beziehungsweise eine Vorfälligkeitsentschädigung. Als Bankeinlage ist beides bis 100.000 € pro Kunde und Bank gesichert, für Geldmarktfonds gilt keine Einlagensicherung. Ausnahmen gibt es: Das BBVA Flexible Festgeld lässt sich jederzeit ganz oder teilweise stornieren.
Bei 10.000 € und 12 Monaten Laufzeit ergeben sich zum Datenstand 30. Oktober 2026 vor Steuern: BBVA mit 3,25 % rund 325 €, Scalable Capital mit 3,00 % rund 300 €. Am Raisin-Marktplatz nennt die Höchstsatz-Tabelle 3,52 %, das wären rund 352 €, die Partnerbank wechselt dabei. Das ist eine reine Rechnung ohne Steuern und ohne Gewähr, von den Zinsen kann Abgeltungsteuer abgehen.
Die BaFin rät, das Laufzeitende im Blick zu behalten, weil sich Festgeld sonst oft automatisch zu einem niedrigeren Zins verlängert. Bei 1822direkt verlängern sich zum Beispiel die Laufzeiten 6 und 12 Monate automatisch. Die Zinsen werden je nach Anbieter am Laufzeitende, jährlich oder dem Kapital gutgeschrieben, die Details stehen in unserer Festgeld-Tabelle.
Weiterführende Tests und Vergleiche
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