Ein Depot bei Scalable Capital kostet im FREE Broker 0 Euro Grundgebühr, mit PRIME+ sind es 4,99 Euro im Monat. Der Preis entsteht aber woanders, nämlich beim Handelsplatz. Aktien und ETFs kosten auf Xetra und gettex 1,99 Euro pro Order, unabhängig vom Preismodell. Wir zeigen dir die fünf Gebührenfallen, in die Einsteiger laufen, und rechnen jede einzelne durch.
Scalable Capital Kosten im Überblick

Ein Depot bei Scalable Capital* kostet im FREE Broker 0,00 Euro im Monat. Wer PRIME+ bucht, zahlt 4,99 Euro. Depotgebühren fallen in keinem der beiden Modelle an.
Die eigentlichen Kosten entstehen bei der einzelnen Order. Und genau dort hat sich mit dem jüngsten Preisumbau etwas verschoben. Aktien und ETFs kosten auf Xetra und gettex seitdem 1,99 Euro pro Order, unabhängig vom Preismodell. Die Konditionen mit 0 Euro und 0,99 Euro gelten an der European Investor Exchange, kurz EIX.
Wer noch nach dem alten Preisbild handelt, wählt den teureren Handelsplatz und zahlt bei jeder Order mit. Wir haben die aktuelle Preisliste durchgearbeitet und fünf Stellen gefunden, an denen Einsteiger regelmäßig Geld liegen lassen. Wenn du dir vorher einen Gesamteindruck vom Anbieter verschaffen möchtest, findest du ihn in unseren Scalable Capital Erfahrungen.
Die fünf Gebührenfallen:
- •PRIME+ buchen, ohne vorher zu rechnen
- •Den Handelsplatz nicht prüfen
- •Viele Kleinorders statt Sparplan
- •Ausgabeaufschläge fürchten und laufende Produktkosten übersehen
- •Tagesgeld und Verrechnungskonto verwechseln
FREE Broker für 0,00 Euro im Monat, keine Depotgebühren, Sparpläne ab 1 Euro ohne Ausführungsgebühr.
Die beiden Preismodelle im Vergleich
In beiden Modellen handelst du an denselben Plätzen und bekommst denselben Tagesgeldzins. Der Unterschied steckt in der Ordergebühr, in ein paar Nebenkosten und im Funktionsumfang. PRIME+ wird monatlich abgerechnet und ist jederzeit kündbar oder wechselbar.
Die folgende Tabelle stellt beide Modelle übersichtlich gegenüber. Alle Werte stammen aus der aktuellen Preisliste des Anbieters. PRIME-ETFs sind die ETFs von Amundi, iShares, Vanguard und Xtrackers. Die PRIME-ETF-Zeilen gelten ab 250 Euro Ordervolumen, die Zeile zu Xetra und gettex für Aktien und ETFs.
FREE Broker | PRIME+ | |
|---|---|---|
| Grundentgelt pro Monat | 0,00 € | 4,99 € |
| Depotgebühren | 0 € | 0 € |
| EIX, ab 250 € | 0,99 € | 0 € |
| EIX, unter 250 € | 0,99 € | 0,99 € |
| PRIME-ETF Kauf, EIX | 0 € | 0 € |
| PRIME-ETF Verkauf, EIX | 0,99 € | 0 € |
| Xetra, gettex | 1,99 € | 1,99 € |
| Sparplan ab 1 € | 0 € | 0 € |
| Überweisung, Lastschrift | 0 € | 0 € |
| Einzahlung via Instant | 0,99 % | 0,69 % |
| Crypto-ETP-Spread | 0,99 % | 0,69 % |
| Credit p.a., variabel | 4,49 % | 3,49 % |
| Tagesgeld p.a., variabel | 2,60 % | 2,60 % |
| Portfolioanalyse | eingeschränkt | voll |
| Portfoliogruppen | 1 | beliebig viele |
| Preisalarme | 3 Wertpapiere | beliebig viele |
| Wertpapiervergleich | nein | ja |
| Orders mit Smart Predict | nein | ja |
| Zweitschriften gratis | nein | ja |
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Die Gebührenfallen im Video
Auf unserem YouTube-Kanal FinanzArena haben wir die fünf Fehler kompakt zusammengefasst.
Das Video ist vor dem Preisumbau entstanden. Maßgeblich sind deshalb die Konditionen in diesem Artikel, nicht die im Video genannten Beträge. Abonniere gern den Kanal für weitere Broker-Tests.
Fehler 1: PRIME+ buchen, ohne zu rechnen

PRIME+ kostet 4,99 Euro im Monat. Über zwölf Monate sind das 59,88 Euro, die erst einmal wieder hereinkommen müssen, vor allem über eingesparte Ordergebühren auf der European Investor Exchange. Der Gegenwert ist schnell benannt. Auf der EIX zahlst du mit PRIME+ 0 Euro pro Trade ab 250 Euro Ordervolumen. Im FREE Broker kostet derselbe Trade 0,99 Euro.
Die Rechnung ist unkompliziert. 59,88 Euro geteilt durch 0,99 Euro ergibt gut 60 Orders, und ab der 61. gebührenpflichtigen EIX-Order im Jahr über 250 Euro Volumen liegt PRIME+ vorn. Wer weniger handelt, fährt mit dem FREE Broker günstiger.
Einen Fall gibt es, in dem sich das kaum dreht. Wer ausschließlich PRIME-ETFs von Amundi, iShares, Vanguard oder Xtrackers ab 250 Euro kauft, zahlt im FREE Broker bereits 0 Euro pro Kauf. Beim Kauf ist damit nichts mehr einzusparen, nur der spätere Verkauf kostet im FREE Broker 0,99 Euro. Sparpläne zählen ebenfalls nicht mit, denn die Ausführung ist ab 1 Euro Sparrate in allen Broker-Modellen kostenlos.
Bei den Ordergebühren ist die Sache damit klar. PRIME+ bringt zwar Funktionen mit, die im FREE Broker fehlen, ein Ordergebühren-Argument sind sie aber nicht.
- •Volle Portfolioanalyse statt eingeschränkter Ansicht
- •Beliebig viele Portfoliogruppen statt einer einzigen
- •Preisalarme für beliebig viele Wertpapiere statt für drei
- •Wertpapiervergleich und Orders mit Smart Predict
- •Gebührenfreier Zweitschriftenversand
Ein paar Nebenkosten fallen mit PRIME+ trotzdem niedriger aus. Einzahlungen via Instant kosten 0,69 Prozent statt 0,99 Prozent, der Spread-Aufschlag auf Crypto-ETPs ebenfalls. Zur Instant-Gebühr führt die Preisliste eine Fußnote: Sie gilt pro Instant-Einzahlung ab 5.000 Euro, jeder weitere Euro ist gebührenfrei. Der variable Sollzins beim Wertpapierkredit liegt bei 3,49 Prozent statt 4,49 Prozent pro Jahr. Wer diese Posten nutzt, verschiebt die Rechnung zu seinen Gunsten.
Das Modell lässt sich jederzeit wechseln. Der Schalter sitzt in den Produktdetails des Depots unter dem Punkt Plan wechseln.
FREE Broker ohne Grundentgelt, PRIME+ monatlich kündbar, Wechsel jederzeit möglich.
Fehler 2: Den Handelsplatz stehen lassen
Orders lassen sich bei Scalable Capital* an drei Plätzen aufgeben: European Investor Exchange, gettex und Xetra. Der Platz entscheidet dabei oft stärker über die Gebühr als das Preismodell.
Eine Aktien- oder ETF-Order auf Xetra oder gettex kostet 1,99 Euro. Das gilt im FREE Broker genauso wie mit PRIME+. Auch PRIME-ETFs kosten dort 1,99 Euro, obwohl dieselben Papiere auf der EIX ab 250 Euro gratis sind. Teilausführungen werden nach Angaben des Anbieters nicht mehrfach berechnet.
Damit dreht sich die alte Faustregel um. Wer den Handelsplatz vor dem Kauf nicht prüft, zahlt für dieselbe Order schnell mehr als nötig. Ein Rundungsfehler ist das nicht. Zwölf Käufe im Jahr über Xetra kosten 23,88 Euro. Dieselben zwölf Käufe von PRIME-ETFs ab 250 Euro auf der EIX kosten 0 Euro.
Die Tabelle gilt für Aktien und ETFs. Für Derivate führt die Preisliste eine eigene Staffel: ab 250 Euro kosten sie an EIX und gettex 0,99 Euro im FREE Broker und 0 Euro mit PRIME+, unter 250 Euro in beiden Modellen 0,99 Euro.
EIX | Xetra | gettex | |
|---|---|---|---|
| Ab 250 €, FREE | 0,99 € | 1,99 € | 1,99 € |
| Ab 250 €, PRIME+ | 0 € | 1,99 € | 1,99 € |
| Unter 250 € | 0,99 € | 1,99 € | 1,99 € |
| PRIME-ETF Kauf ab 250 € | 0 € | 1,99 € | 1,99 € |
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Fehler 3: Viele Kleinorders statt Sparplan
Unter 250 Euro Ordervolumen kostet jeder Trade auf der EIX 0,99 Euro. Das gilt auch mit PRIME+, denn die 0-Euro-Kondition greift erst ab 250 Euro. Der Betrag klingt klein, bei kleinen Orders ist er es nicht.
Bei einer 20-Euro-Order sind 0,99 Euro genau 4,95 Prozent vom Einsatz. Verkaufst du die Position später wieder, fällt die Gebühr ein zweites Mal an. Zusammen sind das 1,98 Euro auf 20 Euro, also 9,9 Prozent. Diese Strecke muss der Kurs erst einmal zurücklegen, bevor überhaupt ein Gewinn entsteht.
Ein Punkt geht dabei leicht unter. Auch der Verkauf von PRIME-ETFs kostet im FREE Broker 0,99 Euro. Der Kauf ab 250 Euro ist gratis, der Ausstieg nicht. Mit PRIME+ entfällt die Gebühr ab 250 Euro in beide Richtungen.
Die Lösung heißt Sparplan. Ausführungen sind ab 1 Euro Sparrate kostenlos, in allen Broker-Modellen. Wer monatlich 25 Euro anlegen möchte, spart sich damit die Ordergebühr komplett. Zwölf Einzelkäufe zu je 0,99 Euro wären 11,88 Euro im Jahr, über den Sparplan sind es 0 Euro. Bei kleinen Raten ist der Unterschied spürbar.
Gebühr | Anteil beim Kauf | Kauf und Verkauf | |
|---|---|---|---|
| 20 € Order | 0,99 € | 4,95 % | 9,90 % |
| 50 € Order | 0,99 € | 1,98 % | 3,96 % |
| 100 € Order | 0,99 € | 0,99 % | 1,98 % |
| 200 € Order | 0,99 € | knapp 0,5 % | 0,99 % |
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Fehler 4: Ausgabeaufschlag fürchten, laufende Kosten übersehen
Bei aktiv gemanagten Fonds ist der Ausgabeaufschlag der Klassiker unter den Kostenängsten. Über den Scalable Broker fällt er nicht an. Der Anbieter begründet das nachvollziehbar: Ausgabeaufschläge entstehen, wenn Anteile über eine Bank direkt beim Emittenten gekauft werden. Beim Erwerb über eine Börse sind weder Bank noch Fondsgesellschaft direkt beteiligt, deshalb entfällt der Aufschlag.
Auch sonst hält sich die Liste der Nebengebühren kurz. Depotgebühren, Fremdkostenpauschalen und Ausgabeaufschläge erhebt Scalable nach eigenen Angaben nicht.
Der Kostenblock, der bei aktiv gemanagten Fonds wirklich zählt, sitzt woanders. Die laufenden Kosten stecken im Fondsprodukt selbst, werden dem Fondsvermögen entnommen und tauchen auf keiner Abrechnung des Brokers auf, weil sie nicht der Broker erhebt. Unsichtbar heißt aber nicht kostenlos. Wer nur auf die Ordergebühr schaut, hat die Produktkosten nicht im Blick. Vor dem Bestätigen einer Order lohnt deshalb der Blick auf das Produkt und nicht nur auf die Gebührenzeile.
Darüber hinaus sorgt eine weitere Zahl regelmäßig für Verwirrung. In den Kundendokumenten steht eine Verwaltungsgebühr, die sich ausschließlich auf die Vermögensverwaltung bezieht. Im Broker fällt sie laut Anbieter nicht an. Wer nur ein Depot führt, kann die Zeile also überlesen.
Fehler 5: Tagesgeld und Verrechnungskonto verwechseln
Das Tagesgeld bei Scalable liegt bei 2,60 Prozent pro Jahr. Der Satz gilt im FREE Broker und mit PRIME+ gleichermaßen, auf unbegrenztes Guthaben und ohne Mindesteinlage. Die Zinsen werden taggenau berechnet und monatlich gutgeschrieben, das Guthaben ist rund um die Uhr in Echtzeit verfügbar.
Zwei Dinge werden dabei regelmäßig verwechselt. Erstens ist der Zins variabel. Er ändert sich nach Angaben des Anbieters etwa mit den Marktzinsen, ein über Jahre zugesagter Festzins ist das ausdrücklich nicht, und wer damit rechnet, plant an der Kondition vorbei. Zur Einordnung: Die Einlagefazilität der EZB, also der Satz für Guthaben von Banken bei der Notenbank, liegt seit dem 17. Juni 2026 bei 2,25 Prozent. Die Entwicklung des eigenen Satzes veröffentlicht Scalable in einer Zinsübersicht.
Zweitens, und das ist der teurere Teil des Fehlers: Guthaben auf dem Verrechnungskonto des Brokers wird mit 0 Prozent verzinst. Wer dort 10.000 Euro liegen lässt, bekommt dafür nichts, während dieselbe Summe auf dem Tagesgeldkonto bei unverändertem Satz durch die monatliche Gutschrift rechnerisch rund 263 Euro im Jahr vor Steuern bringt. Die Umbuchung ist in der App schnell erledigt. Für Guthaben, das gerade nicht investiert ist, macht sie einen Unterschied.
Dabei ist zu beachten, dass sich die Einlagensicherung je nach Modell unterscheidet. Mit PRIME+ verteilt Scalable das Guthaben auf sich selbst und vier Partnerbanken. So kann die gesetzliche Einlagensicherung bis zu fünfmal 100.000 Euro pro Kunde greifen. Für höhere Beträge kommen Banken mit freiwilliger Einlagensicherung dazu.
Ohne PRIME+ gilt die gesetzliche Sicherung bis 100.000 Euro pro Kunde jeweils bei Scalable und den Partnerbanken, ohne die Verteilung auf bis zu fünf Institute. Alternativ läuft die Verwahrung über qualifizierte Geldmarktfonds nach OGAW-Schutzstandards. Beides ist auch als alleinige Verwahrart möglich. Die Verteilung ist laut Anbieter variabel. Wie du das Konto anlegst, was Bestandskunden beachten müssen und wie sich der Satz seit März 2026 entwickelt hat, steht in unserem Beitrag zum Scalable Capital Tagesgeld.
2,60 Prozent p.a. variabel auf dem Tagesgeld, ohne Mindesteinlage und ohne Guthabengrenze.
Drei Nutzungsmuster durchgerechnet
Drei Muster, alle mit den Konditionen von heute gerechnet.
Muster 1: der Sparplan-Anleger. Zwei Sparpläne, monatliche Ausführung, keine Einzelorders. Ausführungen kosten in beiden Modellen 0 Euro. Der FREE Broker landet bei 0 Euro im Jahr, PRIME+ bei 59,88 Euro Grundentgelt. Hier schneidet das kostenlose Modell klar besser ab.
Muster 2: der ETF-Käufer. Zwölf Käufe im Jahr, jeweils 300 Euro in einen PRIME-ETF, alle über die EIX. Käufe von PRIME-ETFs ab 250 Euro sind in beiden Modellen gratis. Ergebnis: 0 Euro gegen 59,88 Euro. Beim späteren Verkauf zahlt der FREE Broker 0,99 Euro pro Order, mit PRIME+ ab 250 Euro nichts.
Muster 3: der Vieltrader. Acht Aktienorders im Monat über 250 Euro, macht 96 im Jahr. Über die EIX zahlt der FREE Broker 96 mal 0,99 Euro, also 95,04 Euro. Mit PRIME+ sind diese Orders gratis, es bleiben die 59,88 Euro. Hier kippt das Bild, PRIME+ spart 35,16 Euro. Zum Vergleich: Bei 48 EIX-Orders sind es 47,52 Euro, da bleibt der FREE Broker vorn.
Dieselben 96 Orders über Xetra sehen anders aus. 96 mal 1,99 Euro sind 191,04 Euro, und zwar in beiden Modellen, weil die 0-Euro-Kondition von PRIME+ bei Aktien auf Xetra und gettex nicht greift. Mit PRIME+ kommen die 59,88 Euro Grundentgelt obendrauf, macht 250,92 Euro. Der Handelsplatz wiegt schwerer als das Preismodell.
FREE Broker | PRIME+ | günstiger | |
|---|---|---|---|
| 24 Ausführungen | 0 € | 59,88 € | FREE Broker |
| 12 ETF-Käufe, EIX | 0 € | 59,88 € | FREE Broker |
| 48 Orders, EIX | 47,52 € | 59,88 € | FREE Broker |
| 96 Orders, EIX | 95,04 € | 59,88 € | PRIME+ |
| 96 Orders, Xetra | 191,04 € | 250,92 € | FREE Broker |
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Vor- und Nachteile der Kostenstruktur
Positiv hervorzuheben ist, wie kurz die Liste der festen Kosten ausfällt. Kein Grundentgelt im FREE Broker, keine Depotgebühren, keine Ausgabeaufschläge, kostenlose Sparplanausführungen ab 1 Euro. Dazu ein Tagesgeldkonto, das in beiden Modellen denselben Satz zahlt. Für Anleger mit Sparplan und ETF-Käufen ab 250 Euro überzeugt das Preisblatt.
Kleinere Einschränkungen bestehen bei allem, was darunter oder daneben liegt. Kleine Orders kosten 0,99 Euro, der falsche Handelsplatz 1,99 Euro, das Verrechnungskonto zahlt keine Zinsen. Diese Punkte sind verständlich dokumentiert, sie werden nur leicht überlesen.
Vorteile der Kostenstruktur:
- FREE Broker ohne Grundentgelt, Depotgebühren 0 Euro in beiden Modellen
- Käufe von PRIME-ETFs ab 250 Euro auf der EIX kosten 0 Euro
- Sparplanausführungen ab 1 Euro Sparrate ohne Gebühr
- Keine Ausgabeaufschläge und keine Fremdkostenpauschalen
- Einzahlung per Überweisung oder Lastschrift ohne Gebühr
- Tagesgeld mit 2,60 Prozent p.a. ohne Mindesteinlage und ohne Guthabengrenze
- Zinsen taggenau berechnet, monatlich gutgeschrieben, Guthaben in Echtzeit verfügbar
- Preismodell jederzeit über die Produktdetails wechselbar
- Mit PRIME+ kann die gesetzliche Einlagensicherung bis zu fünfmal 100.000 Euro greifen
Nachteile der Kostenstruktur:
- Aktien und ETFs auf Xetra und gettex kosten 1,99 Euro pro Trade, unabhängig vom Preismodell
- Unter 250 Euro Ordervolumen fallen 0,99 Euro an, auch mit PRIME+
- Verkauf von PRIME-ETFs kostet im FREE Broker 0,99 Euro
- Guthaben auf dem Verrechnungskonto wird mit 0 Prozent verzinst
- Tagesgeldzins variabel, ein Festzins ist es nicht
- Einzahlung via Instant kostet 0,99 Prozent, mit PRIME+ 0,69 Prozent
- PRIME+ rechnet sich erst ab 61 gebührenpflichtigen EIX-Orders im Jahr über 250 Euro
- Portfolioanalyse im FREE Broker eingeschränkt, Preisalarme nur für drei Wertpapiere
0,00 Euro Grundentgelt im FREE Broker, PRIME-ETFs ab 250 Euro ohne Ordergebühr auf der EIX.
Fazit: Was ein Scalable-Depot wirklich kostet
Als Grundgebühr kostet ein Depot bei Scalable Capital* 0 Euro, solange du im FREE Broker bleibst. Alles Weitere hängt davon ab, wie du handelst und vor allem wo.
Für Sparplan-Anleger ist die Rechnung schnell erledigt. Ausführungen sind ab 1 Euro Sparrate kostenlos, Depotgebühren gibt es keine, und bei den Ordergebühren spart PRIME+ hier nichts. Wer PRIME-ETFs ab 250 Euro über die EIX kauft, zahlt beim Kauf ebenfalls nichts. Im FREE Broker fallen dann nur beim Verkauf 0,99 Euro an.
PRIME+ rechnet sich ab 61 gebührenpflichtigen EIX-Orders im Jahr über 250 Euro. Darunter zahlst du 59,88 Euro für Funktionen und nicht für gesparte Ordergebühren. Ob dir volle Portfolioanalyse, freie Preisalarme, eine Einlagensicherung, die bis zu fünfmal greifen kann, und die niedrigeren Sätze bei Instant, Crypto-ETPs und Wertpapierkredit das wert sind, entscheidest du selbst.
Schwer wiegt vor allem der Handelsplatz. Die 1,99 Euro auf Xetra und gettex fallen bei Aktien und ETFs unabhängig vom Modell an und summieren sich schnell. Diese Staffel stammt aus dem jüngsten Preisumbau, ältere Testberichte nennen deshalb andere Zahlen.
Insgesamt ist die Kostenstruktur nachvollziehbar, sobald der Handelsplatz bewusst gewählt wird. Abstriche gibt es beim Verrechnungskonto mit 0 Prozent und bei den 0,99 Euro unterhalb von 250 Euro Ordervolumen. Beides lässt sich mit Sparplan und Tagesgeld umgehen. Wie du dein Depot anschließend im Blick behältst, zeigen wir dir in unseren Parqet Erfahrungen, und für die Analyse einzelner Titel haben wir InvestingPro getestet. Was die beiden Werkzeuge kosten, steht jeweils im Parqet Preisüberblick und im InvestingPro Preisüberblick.
FREE Broker für 0,00 Euro im Monat, Tagesgeld mit 2,60 Prozent p.a. in beiden Modellen.
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