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Scalable Capital Erfahrungen 2026: 10 Dinge vor der Eröffnung

Scalable Capital Erfahrungen 2026: über 8.000 Aktien, drei Handelsplätze, 1,99 Euro auf Xetra und gettex. Zehn Punkte vor der Depoteröffnung im Check.

Aktualisiert: 10.9.2026
Scalable Capital im Test, Titelbild mit Logo des Anbieters

Scalable Capital ist ein Kreditinstitut mit BaFin-Erlaubnis, über 8.000 Aktien im Angebot und 2,60 Prozent Zinsen auf dem Tagesgeldkonto. Vor der Depoteröffnung lohnt ein Blick auf die Details: Der Handelsplatz entscheidet über die Ordergebühr, das Tagesgeld läuft über ein eigenes Konto, und ein Girokonto gibt es weiterhin nicht. Wir haben zehn Punkte zusammengetragen.

Scalable Capital im Überblick

Anlageklassen bei Scalable Capital mit über 8.000 Aktien, mehr als 2.700 ETFs und Anleihen

Scalable Capital* ist Broker, Vermögensverwalter und Bank in einer App. Der Anbieter sitzt in München und wurde 2014 gegründet. Handelbar sind nach Angaben des Unternehmens über 8.000 Aktien, mehr als 2.700 ETFs und über 3.800 Fonds ohne Ausgabeaufschlag. 4.500 der Aktien lassen sich ab 1 Euro besparen.

Die App ist übersichtlich aufgebaut und der Einstieg gelingt ohne Umwege. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die du besser vorher kennst als nach der ersten Abrechnung. Einer davon betrifft die Ordergebühr. Sie funktioniert seit dem jüngsten Preisumbau anders, als viele ältere Testberichte beschreiben.

Die zehn Punkte in Kurzform:

  1. Scalable ist ein eigenes Kreditinstitut unter BaFin-Aufsicht
  2. Es gibt zwei Preismodelle, FREE und PRIME+
  3. Sparpläne kosten in beiden Modellen 0 Euro
  4. Der Handelsplatz entscheidet über die Ordergebühr
  5. Die 0-Euro-Kondition auf der EIX gilt erst ab 250 Euro Ordervolumen
  6. Der Tagesgeldzins ist variabel, kein Festzins
  7. Das Tagesgeld läuft über ein eigenes Konto mit eigener IBAN
  8. Wertpapiere und Guthaben sind unterschiedlich geschützt
  9. Krypto gibt es nur über ETPs
  10. Ein Girokonto fehlt, eine Vermögensverwaltung gibt es dafür
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FREE Broker für 0,00 Euro im Monat, Sparpläne ab 1 Euro ohne Ausführungsgebühr.

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Die zehn Punkte im Video

Auf unserem YouTube-Kanal FinanzArena haben wir die zehn Punkte kompakt zusammengefasst.

Das Video ist vor dem Preisumbau entstanden. Maßgeblich sind deshalb die Konditionen in diesem Artikel, die wir direkt beim Anbieter geprüft haben.

Punkt 1 bis 3: Eigene Banklizenz, zwei Preismodelle, gratis Sparpläne

Hinweis von Scalable Capital auf die BaFin-Erlaubnis nach Paragraf 32 KWG und die Aufsicht der Deutschen Bundesbank

Scalable Capital ist ein eigenständiges Kreditinstitut. Die Erlaubnis der BaFin nach Paragraf 32 KWG deckt Bank- und Wertpapiergeschäfte ab, zusätzlich beaufsichtigt die Deutsche Bundesbank das Haus. Die Informationssicherheit ist nach ISO 27001 zertifiziert, und für den Login lässt sich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.

In der Praxis heißt das: Depot, Tagesgeld und Wertpapierkredit laufen unter demselben Institut. Scalable Credit weist der Anbieter ausdrücklich als Kreditangebot der Scalable Capital Bank in München aus.

Punkt 2 betrifft den Preis. Es gibt zwei Modelle. Der FREE Broker kostet 0,00 Euro im Monat, PRIME+ schlägt mit 4,99 Euro monatlich zu Buche und ist jederzeit kündbar. Depotgebühren erhebt der Anbieter in keinem der beiden Modelle. Wie sich die 4,99 Euro rechnen und ab wie vielen Orders PRIME+ vorn liegt, haben wir in unserem Beitrag zu den Scalable Capital Kosten durchgerechnet.

Punkt 3 betrifft die Sparpläne. Die Ausführung kostet in beiden Modellen 0 Euro, ab 1 Euro Sparrate. Besparbar sind nach Angaben des Anbieters unter anderem ETFs, Aktien, Fonds, Crypto-ETPs und Rohstoffe. Wer regelmäßig kleine Beträge investiert, zahlt für die Ausführung nichts, während zwölf Einzelkäufe über je 25 Euro im FREE Broker Ordergebühren auslösen würden.

Wer nur Sparpläne laufen lässt, braucht PRIME+ nicht. Die 4,99 Euro im Monat verbessern an dieser Stelle nichts.

Punkt 4 und 5: Der Handelsplatz entscheidet über die Ordergebühr

Block Ordergebühren Xetra und gettex aus der Preisliste von Scalable Capital mit je 1,99 Euro pro Trade

Hier steckt der Punkt, den ältere Testberichte noch anders beschreiben. Scalable bietet drei Handelsplätze an: die hauseigene European Investor Exchange, kurz EIX, dazu gettex und Xetra. Die Ordergebühr hängt davon ab, welchen davon du in der Ordermaske stehen lässt.

Auf der EIX gilt weiterhin die bekannte Staffel. Ein Trade ab 250 Euro kostet im FREE Broker 0,99 Euro und mit PRIME+ 0 Euro. Käufe von PRIME-ETFs von Amundi, iShares, Vanguard und Xtrackers sind ab 250 Euro auch im FREE Broker gebührenfrei.

Auf Xetra und gettex sieht es anders aus. Dort kostet jede Aktien- oder ETF-Order 1,99 Euro, unabhängig vom Preismodell. Das trifft auch PRIME+, obwohl das Modell als Trading-Flatrate beworben wird. Wer die 4,99 Euro monatlich zahlt und anschließend über gettex ordert, zahlt die Ordergebühr trotzdem.

Punkt 5 hängt direkt daran. Auf der EIX greift die 0-Euro-Kondition erst ab 250 Euro Ordervolumen. Darunter zahlst du dort in beiden Modellen 0,99 Euro pro Einzelorder. Für den FREE Broker verschiebt die 250-Euro-Grenze allerdings nur die PRIME-ETFs, sonstige Trades kosten dort ohnehin 0,99 Euro. Wer kleine Beträge kauft, zahlt relativ betrachtet spürbar mehr. Bei 50 Euro Ordervolumen sind 0,99 Euro fast 2 Prozent.

Zwei Dinge helfen dabei, das zu umgehen. Erstens der Sparplan, der ab 1 Euro nichts kostet. Zweitens die bewusste Wahl des Handelsplatzes vor dem Absenden der Order. Beides ist unkompliziert, geht im Alltag aber leicht unter.

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Drei Handelsplätze, Sparpläne ab 1 Euro, keine Depotgebühren in beiden Modellen.

Scalable Capital Depot ansehen

Die Ordergebühren auf einen Blick

Die Tabelle fasst zusammen, was eine einzelne Order kostet. Die Zeile zu Xetra und gettex gilt für Aktien und ETFs, PRIME-ETFs sind die ETFs von Amundi, iShares, Vanguard und Xtrackers. Sparplanausführungen bleiben davon unberührt, sie kosten ab 1 Euro Sparrate in beiden Modellen 0 Euro.

FREE Broker
PRIME+
Grundentgelt pro Monat0,00 €4,99 €
EIX, ab 250 €0,99 €0 €
EIX, unter 250 €0,99 €0,99 €
PRIME-ETF, EIX ab 250 €0 €0 €
Xetra, gettex1,99 €1,99 €
Sparplan ab 1 €0 €0 €

Tipp: Scrolle horizontal, um alle Spalten zu sehen

Punkt 6 und 7: Das Tagesgeld läuft über ein eigenes Konto

Scalable zahlt 2,60 Prozent Zinsen pro Jahr auf dem Tagesgeldkonto, ohne Guthabengrenze und ohne Mindesteinlage. Der Satz gilt im FREE Broker genauso wie mit PRIME+. Die Zinsen werden taggenau berechnet und monatlich gutgeschrieben.

Wichtig ist dabei eines: Der Zins ist variabel und kein Festzins. Der Anbieter selbst schreibt, dass Zinsen und Guthabenverteilung sich ändern können, etwa mit den Marktzinsen. Zum Vergleich liegt die Einlagefazilität der Europäischen Zentralbank seit dem 17. Juni 2026 bei 2,25 Prozent. Scalable zahlt aktuell also darüber, eine Zusage für die Zukunft ist das nicht.

Punkt 7 ist eine Stolperstelle für Bestandskunden. Das Tagesgeld läuft über ein separates Konto mit eigener IBAN. Guthaben auf dem Broker-Verrechnungskonto wird laut Zinsübersicht mit 0 Prozent verzinst. Wer sein Geld dort liegen lässt, bekommt darauf also keine Zinsen.

Das Konto muss man aktiv anlegen und danach aktiv befüllen. Wie das geht und wo die Unterschiede zwischen FREE und PRIME+ bei der Absicherung liegen, steht in unserem Beitrag zum Scalable Capital Tagesgeld.

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Eigenes Konto mit eigener IBAN, keine Mindesteinlage, Zinsgutschrift monatlich.

Tagesgeldkonto bei Scalable ansehen

Punkt 8: Wertpapiere und Guthaben sind unterschiedlich geschützt

Bei diesem Punkt lohnt eine saubere Trennung, weil im Netz häufig beides in einen Topf geworfen wird.

Wertpapiere im Depot behandelt Scalable getrennt vom Guthaben. Der Anbieter überschreibt den entsprechenden Abschnitt seiner Sicherheitsseite mit Einlagensicherung und Herausgabeanspruch für Wertpapiere. Der Begriff Sondervermögen, der dafür in vielen Videos benutzt wird, stammt aus dem Fondsrecht und beschreibt etwas anderes.

Guthaben in Euro hängt dagegen davon ab, wo es liegt. Bei Scalable selbst und bei jeder Partnerbank greift die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Mit PRIME+ verteilt der Anbieter das Guthaben auf sich selbst und vier Partnerbanken, sodass die Sicherung bis zu fünfmal greifen kann. Im FREE Broker läuft die Verteilung auf Scalable, Partnerbanken oder qualifizierte Geldmarktfonds.

Dabei ist zu beachten: Für Geldmarktfonds gilt nicht die Einlagensicherung, sondern die OGAW-Schutzstandards. Nach Angaben des Anbieters kann das Guthaben auch vollständig in einem Geldmarktfonds verwahrt werden. Die aktuelle Verteilung lässt sich in der App unter Produktdetails einsehen. Wer größere Summen parkt, sollte dort hineinschauen.

Das Marktrisiko bleibt davon unberührt. Scalable weist auf jeder Produktseite darauf hin, dass Kapitalanlagen Risiken bergen, Derivate und Kryptowährungen hohe Risiken, und dass Verluste des eingesetzten Kapitals möglich sind. Für Crypto-ETPs nennt der Anbieter ausdrücklich den Totalverlust.

Punkt 9 und 10: Krypto nur über ETPs und kein Girokonto

Angabe von Scalable Capital zu 32 Kryptowährungen als ETPs und Staking Rewards zwischen 3 und 5 Prozent pro Jahr

Kryptowährungen lassen sich bei Scalable nicht direkt kaufen. Handelbar sind 32 Kryptowährungen über ETPs, also börsengehandelte Produkte, die den Kurs abbilden. Ein eigenes Wallet brauchst du dafür nicht, Kauf ab 1 Euro und Sparplan gibt es ebenfalls. Optional zahlen einige Produkte Staking Rewards, die der Anbieter mit 3 bis 5 Prozent pro Jahr angibt.

Der Unterschied ist mehr als eine Formsache. Die Verwahrung übernimmt laut Scalable der ETP-Emittent, und ETPs sind Inhaberschuldverschreibungen dieses Emittenten. Wird er zahlungsunfähig und ist die Besicherung nicht werthaltig, drohen Verluste bis zum Totalverlust. Hinzu kommt, dass ETPs nur während der regulären Börsenhandelszeiten handelbar sind, während Kryptomärkte rund um die Uhr laufen. Beim Preis fallen 0,99 Prozent Spread-Aufschlag an, mit PRIME+ sind es 0,69 Prozent.

Punkt 10 betrifft das, was in der Produktübersicht fehlt. Scalable führt dort Broker, Wealth, Tagesgeld, Festgeld und Credit. Ein Girokonto mit Karte und Zahlungsverkehr steht nicht darunter, und das Tagesgeldkonto beschreibt der Anbieter als Konto zum Sparen, nicht für den Zahlungsverkehr. Wer Depot und Alltagskonto beim selben Anbieter bündeln möchte, findet das hier nicht.

Dafür gibt es Scalable Wealth, die digitale Vermögensverwaltung. Sie startet ab 20 Euro monatlicher Sparrate. Der Anbieter stellt daraus ein ETF-Portfolio zusammen, behält es nach eigenen Angaben laufend im Blick und passt es automatisch dem Marktgeschehen an. Die Gebühr ist gestaffelt, mit Stufen oberhalb von 100.000 und 500.000 Euro Portfoliowert. Den genauen Satz rechnet Scalable im eigenen Kostenrechner aus. Mindesthaltefrist und Mindestlaufzeit gibt es laut Produktseite nicht.

Seit Kurzem läuft außerdem ein Festgeld mit festgeschriebenen Sätzen von 2,75 Prozent für 12 Monate und 3,00 Prozent für 24 Monate. Die pauschale Aussage, bei Scalable gebe es kein Festgeld, ist damit überholt.

Was wir in zwei Jahren selbst erlebt haben

Die Zahlen oben stammen alle vom Anbieter. Drei Beobachtungen kommen aus unserem eigenen Konto: Wir nutzen Scalable Capital seit zwei Jahren, durchgehend mit PRIME+ für 4,99 Euro im Monat.

Die App lief in dieser Zeit stabil. Uns hat in zwei Jahren kein Ausfall am Handeln gehindert, auch nicht an unruhigen Börsentagen. Das ist deshalb erwähnenswert, weil die Bewertungen zu diesem Punkt auseinandergehen. Unser eigener Eindruck ist unauffällig, und unauffällig ist bei einer Depot-App ein Kompliment.

Den Support haben wir nie gebraucht. In zwei Jahren kein einziger Kontakt. Das sagt nichts über die Qualität des Supports aus, wohl aber darüber, dass im Alltag nichts vorgefallen ist, was einen Kontakt nötig gemacht hätte.

Die Umstellung auf das separate Tagesgeldkonto lief bei uns ohne eigenes Zutun. Wir mussten weder ein Konto beantragen noch Geld umbuchen. Darauf verlassen würden wir uns trotzdem nicht, denn Scalable schreibt im eigenen Hilfebereich ausdrücklich, dass Guthaben aktiv auf das Tagesgeldkonto eingezahlt werden muss. Ein Blick in die App kostet nichts, und das Verrechnungskonto steht laut Zinsübersicht bei 0 Prozent.

Eine Sache können wir nicht belastbar sagen: welcher Handelsplatz in der Ordermaske voreingestellt ist. Genau deshalb steht in diesem Artikel, dass du ihn vor dem Absenden prüfen solltest, statt dich auf eine Voreinstellung zu verlassen.

Was Nutzer berichten

Unsere Erfahrung ist ein einzelnes Konto. Breiter wird das Bild auf Trustpilot, dort kommt Scalable Capital auf 3,9 von 5 Punkten bei 6.654 Bewertungen. Die Verteilung ist auffällig gespalten: 48 Prozent vergeben fünf Sterne, 24 Prozent nur einen. Das Unternehmen hat nach Trustpilot-Angaben 75 Prozent der negativen Bewertungen beantwortet.

Gelobt werden vor allem App und Weboberfläche. Die von Trustpilot erzeugte Zusammenfassung der Bewertungen hebt die Bedienung als übersichtlich und intuitiv hervor, ebenso das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Beim Service fällt das Bild gemischt aus. Trustpilot führt diesen Punkt selbst als mehrdeutig: Ein Teil der Kunden beschreibt den Support als gut und zeitnah, ein anderer nicht. Dazu passt die gespaltene Sterneverteilung.

Bewertungsportale sind ein Stimmungsbild, kein Testergebnis. Trustpilot weist selbst darauf hin, Bewertungen nicht auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen, und vermerkt für Scalable, dass das Unternehmen zuletzt nicht aktiv zur Bewertungsabgabe eingeladen hat. Beides gehört zur Einordnung dazu.

Vor- und Nachteile im Überblick

Unter dem Strich fällt das Bild klar aus. Scalable überzeugt bei Auswahl, Sparplänen und Zinsen. Abstriche gibt es bei der Ordergebühr auf zwei der drei Handelsplätze und beim fehlenden Girokonto.

Das spricht für Scalable Capital

  • Über 8.000 Aktien, mehr als 2.700 ETFs und über 3.800 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Sparpläne ab 1 Euro in beiden Preismodellen ohne Ausführungsgebühr
  • 2,60 Prozent Tagesgeldzins ohne Guthabengrenze und ohne Mindesteinlage
  • Eigene Banklizenz, BaFin-Erlaubnis nach Paragraf 32 KWG, Aufsicht durch die Bundesbank
  • Mit PRIME+ kann die gesetzliche Einlagensicherung bis zu fünfmal greifen
  • Digitale Vermögensverwaltung ab 20 Euro monatlicher Sparrate

Das spricht dagegen

  • Auf Xetra und gettex kostet jede Aktien- oder ETF-Order 1,99 Euro, auch mit PRIME+
  • Unter 250 Euro Ordervolumen fallen auf der EIX in beiden Modellen 0,99 Euro an
  • Guthaben auf dem Broker-Verrechnungskonto wird mit 0 Prozent verzinst
  • Kein Girokonto, das Tagesgeldkonto ist kein Zahlungsverkehrskonto
  • Krypto nur über ETPs mit Emittentenrisiko und Börsenhandelszeiten
  • Der Tagesgeldzins ist variabel und nicht für die Zukunft zugesagt

Was auffällt: Die Gebührenpunkte lassen sich durch die eigene Nutzung entschärfen. Wer über die EIX ordert, Sparpläne nutzt und sein Cash auf das Tagesgeldkonto legt, umgeht sie. Das fehlende Girokonto, das Emittentenrisiko der Crypto-ETPs und der variable Tagesgeldzins bleiben davon unberührt.

Fazit: Für wen Scalable Capital passt

Für Sparplan-Anleger ist der FREE Broker eine stimmige Lösung. Die Ausführung kostet nichts, die Auswahl ist groß, und das Grundentgelt liegt bei null. Wer zusätzlich Cash parken möchte, bekommt mit 2,60 Prozent einen Satz über dem aktuellen EZB-Einlagesatz.

Für aktive Trader hängt viel am Handelsplatz. Auf der EIX rechnet sich PRIME+ ab rund 61 gebührenpflichtigen Orders im Jahr über 250 Euro. Auf Xetra und gettex ändert das Modell dagegen nichts an den 1,99 Euro pro Trade. Wer dort handelt, sollte nicht mit einer Flatrate rechnen.

Nicht die erste Wahl ist Scalable, wenn du ein Girokonto im selben Haus brauchst oder echte Kryptowährungen in eine eigene Wallet holen möchtest. Beides ist hier nicht vorgesehen.

Weitere Depots und Konditionen findest du in unserem Depot-Vergleich. Wer sein Portfolio auswerten möchte, findet in unseren Tests zu Parqet und InvestingPro passende Werkzeuge. Was die beiden kosten, steht im Parqet Preisüberblick.

Depot ohne Grundgebühr

FREE Broker ohne Grundentgelt, über 8.000 Aktien, Sparpläne ab 1 Euro ohne Ausführungsgebühr.

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Abonniere gern unseren YouTube-Kanal FinanzArena für weitere Broker-Tests.

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