Die OneKey Wallet App ist eine Krypto-Wallet für Desktop, Smartphone und Browser, die du ohne Hardware nutzen kannst. Statt eine Seed-Phrase aufzuschreiben, legst du die Wallet per Google- oder Apple-Login und vierstelliger PIN an. Wir haben die App getestet: Keyless-Login, Gas-Sponsoring und Perps über Hyperliquid, den Swap bis zur Order-Prüfung. Du erfährst, was das kostet, wo die Grenzen liegen und für wen sie passt.
OneKey Wallet App: Was die Software-Wallet kann
Die OneKey Wallet App ist eine Self-Custody-Wallet für macOS, Windows, iOS, Android, Linux, als Chrome-Erweiterung und als Web-App. Laut App Store nutzt du sie eigenständig oder koppelst sie bei Bedarf mit Hardware. Hinter der App steht die ONEKEY LIMITED aus Hongkong.
Wir haben sie am Mac als Chrome-Erweiterung und auf dem Handy ausprobiert.
Die Kernpunkte in der Übersicht:
- •Keyless-Wallet mit Google- oder Apple-Login und vierstelliger PIN
- •Alternativ klassische Wallet mit Recovery Phrase (Seed-Phrase) aus 12, 15, 18, 21 oder 24 Wörtern
- •Download kostenlos, optional das Abo OneKey Prime
- •Swap über einen Aggregator, die Gebühr steckt im Kurs
- •Gas-Sponsoring: OneKey übernimmt die Netzwerkgebühr für berechtigte Transaktionen
- •Perps über Hyperliquid in der App, mit Totalverlust-Risiko
- •Empfehlungscode YARBNC: 10 % Rabatt auf die OneKey-Perps-Gebühr und berechtigte Swap-Gebühren, für Neukunden
- •Quellcode öffentlich einsehbar, aber unter eingeschränkter Lizenz
Unser Video zur OneKey App
Im Video zeigen wir die Einrichtung am Bildschirm, vom Google-Login bis zur ersten Perps-Position. Gebühren und Konditionen findest du darunter im Artikel.
Keyless-Login: Wallet mit Google oder Apple statt 24 Wörtern

Bei einer klassischen Wallet schreibst du eine Recovery Phrase mit bis zu 24 Wörtern auf Papier. Gehen die Wörter und das Gerät verloren, ist das Guthaben weg. Die Keyless-Wallet von OneKey geht anders: Du meldest dich mit Google oder Apple an und legst eine vierstellige PIN fest.
Wir haben das am Mac in der Chrome-Erweiterung gemacht. Das war unkompliziert.
Laut OneKey-Hilfeartikel zu Keyless wird der Verschlüsselungsschlüssel geteilt. Ein Teil liegt bei OneKey, der andere im dezentralen Juicebox-Netzwerk. Keine einzelne Stelle, auch OneKey nicht, kann den kompletten Schlüssel rekonstruieren oder allein Überweisungen auslösen. Das sind Angaben des Herstellers, technisch prüfen können wir sie nicht.
Im Hintergrund liegt eine verschlüsselte Recovery Phrase auf deinem Gerät. Zur Wiederherstellung brauchst du Google- oder Apple-Anmeldung und PIN gleichzeitig. Das ist bequem, macht dich aber vom Konto abhängig.
Mit Code YARBNC gilt der Rabatt auf OneKeys eigene Perps-Gebühr, nicht auf die Hyperliquid-Gebühr.
PIN vergessen: Was dann mit der Wallet passiert

Bei der PIN wird die Keyless-Wallet streng. OneKey speichert sie nicht.
Ist die Wallet noch auf einem eingeloggten Gerät, setzt du die PIN dort zurück: Einstellungen, Sicherheit, PIN zurücksetzen. Ohne eingeloggtes Gerät ist die Wallet laut OneKey nicht wiederherstellbar.
Hinzu kommt eine harte Grenze: Nach 7 falschen PIN-Eingaben wird das verschlüsselte Backup gelöscht. Danach klappt nur noch die Wiederherstellung über ein bereits eingeloggtes Gerät.
Die Wiederherstellung haben wir nicht getestet. Unsere Einordnung: Ein zweites eingeloggtes Gerät ist bei Keyless die praktische Absicherung für den Fall einer vergessenen PIN. Eine klassische Wallet mit Recovery Phrase hängt dagegen nicht an Google oder Apple, legt die Verantwortung für die notierten Wörter aber ganz in deine Hand.
OneKey App einrichten: Download, Wallet, Empfehlungscode

In der Praxis sind das vier Schritte:
- •Über unseren Partnerlink zur OneKey App die Landingpage von OneKey öffnen. Sie zeigt drei Schritte: App herunterladen, Belohnung einlösen, handeln.
- •Die App für deine Plattform laden. OneKey bietet macOS, Windows, iOS, Android, Linux, die Chrome-Erweiterung und die Web-App unter app.onekey.so an. Der Download ist kostenlos.
- •Eine Wallet erstellen, entweder Keyless mit Google oder Apple oder klassisch mit Recovery Phrase.
- •Beim Hinzufügen der Wallet den Empfehlungscode YARBNC im Dialog „Hast du einen Empfehlungscode?“ eingeben.
Sprache und Standardwährung stellst du in den Einstellungen unkompliziert um, wir haben Deutsch und Euro gewählt.
Wichtig ist der Zeitpunkt: Der Code wird beim Hinzufügen der Wallet eingegeben. Ist die Wallet schon mit einem Code verknüpft, erscheint die Seite nicht mehr. Empfehlungen gelten laut OneKey nur für neue Nutzer.
Code YARBNC beim Hinzufügen der Wallet eingeben, der Rabatt betrifft OneKeys Perps-Gebühr.
Empfehlungscode YARBNC: 10 % Rabatt auf die OneKey-Perps-Gebühr

Eingeladene bekommen laut OneKey-Hilfe 10 % Rabatt auf die OneKey-Perps-Gebühren und 10 % auf berechtigte OneKey-Swap-Gebühren. Voraussetzung sind unser Partnerlink mit dem Code und ein neues Konto. Die Landingpage wirbt mit „10% Trading-Cashback“, präziser ist die Hilfeseite: Rabattiert wird OneKeys eigene Gebühr.
Beim Perps-Handel fallen zwei Gebühren an. Die eine kommt von Hyperliquid, die andere ist die OneKey Builder Fee von 0,08 %. Der Rabatt betrifft nur die zweite.
Rechnerisch, als Taker bei Tier 0 und 1.000 USDC Positionsgröße: Hyperliquid kostet 0,45 USDC (0,045 %), die OneKey-Gebühr 0,80 USDC (0,08 %), zusammen 1,25 USDC. Mit Rabatt sinkt die OneKey-Gebühr auf 0,72 USDC und die Summe auf 1,17 USDC. Die Gebühr fällt pro ausgeführter Order an, also beim Eröffnen und beim Schließen. Gebühren können sich ändern.
Die Rechnung ist nachvollziehbar, der Rabatt aber nur ein Extra und kein Grund zu handeln.
Die App im Alltag: Übersicht, Senden und Tauschen

Du siehst Bestände, sendest, empfängst und legst mehrere Accounts an, auch Watch-only. Laut App Store unterstützt OneKey über 60 Blockchains und über 30.000 Token.
Beim Tauschen arbeitet OneKey als Aggregator mit Drittanbietern, genannt werden unter anderem 1inch, 0x, CoW Swap, Jupiter, OKX DEX und LiFi. Die Gebühr steckt im Kurs: „All service fees are already included in the quote“. Eine Prozentangabe nennt OneKey nicht. Du siehst zwar das Angebot, aber nicht die Gebühr einzeln.
Wir haben einen Swap von 15 USDC zu PEPE auf Arbitrum vorbereitet. Die App schlug OKX Dex als Anbieter vor, die Slippage stand auf Auto (1 %). Das ist die maximale Kursabweichung, die du akzeptierst. Ausgeführt haben wir den Swap nicht.
Im Swap gibt es einen Schalter „Privatsphärenmodus“. OneKey beschreibt seinen Privacy Mode so: Routing über zentralisierte Börsen, kein direkter On-Chain-Bezug zwischen Quell- und Zielwallet, aber „not complete anonymity“. Ob der Schalter genau diese Funktion steuert, können wir nicht belegen.
Wie Tausch und Verkauf von Krypto in der Steuererklärung behandelt werden, erklärt unser Ratgeber zur Krypto-Steuererklärung. Wie ein Tracking-Tool Bestände aus mehreren Wallets zusammenführt, zeigen unsere CoinTracking Erfahrungen.
Krypto kaufen in der App: Drittanbieter und Zahlungswege

Für den Kauf leitet dich die App zur Oberfläche eines Drittanbieters weiter. Die Identitätsprüfung (KYC) läuft dort, und auch Zahlungsarten und Limits legt der Anbieter fest. OneKey nennt als Beispiel Banxa.
In der Praxis kam bei uns das Widget von Onramper. Zahlungswege: Revolut Pay („Recommended“), Apple Pay, Credit Card, Google Pay, PayPal, Debit Card, SEPA Bank Transfer und Dutch Instant Bank Transfer. Am Testtag ergaben 300 € über Revolut 0,12187593 ETH. Das Angebot unterschied sich je Zahlungsweg.
Den Kauf haben wir nicht abgeschlossen, nur bis zum Angebot durchgespielt.
Die Alternative: Du kaufst zuerst auf einer Börse und sendest die Coins an deine Wallet. Welche Börsen dafür in Frage kommen, zeigt unser Krypto-Börsen-Vergleich.
Neukunden geben YARBNC beim Hinzufügen der Wallet ein, der Rabatt gilt für OneKeys Perps-Gebühr.
Gas-Sponsoring: Wann OneKey die Netzwerkgebühr übernimmt

Beim Gas-Sponsoring übernimmt OneKey die Netzwerkgebühr für berechtigte Transaktionen. Laut Hilfeartikel gilt das in diesen Szenarien:
- •Token-Transfers auf Ethereum, Arbitrum One, BNB Smart Chain, Polygon und Base
- •Swaps über zentralisierte Kanäle in der App
- •Perps-Einzahlungen in USDC auf Arbitrum
Es gibt Grenzen. OneKey sponsert bis zu 10 Transaktionen pro Tag, am Folgetag wird zurückgesetzt. Ob eine Transaktion gesponsert wird, hängt laut OneKey von Berechtigung, Verfügbarkeit und Fair-Use-Prüfungen ab. Sonst zeigt die App die Standardgebühr vor der Signatur. Das Feature gibt es ab Version 6.5.0.
Was auffällt: Der App-Store-Text nennt Ethereum und Arbitrum, der Hilfeartikel fünf Netzwerke. Maßgeblich ist das Bestätigungsfenster mit „OneKey Sponsored“ oder „Send free“, in der deutschen App „OneKey-gesponsert“.
Unser Beispiel: Wir haben rund 10 USDC (angezeigt 9,996409 USDC) als Perps-Einzahlung an den Hyperliquid-Vertrag gesendet. Das Fenster zeigte „OneKey-gesponsert“, „Sie zahlen 0 Netzwerkgebühr“ und den Button „Kostenlos senden“. Das gilt für diese konkrete Transaktion.
Der Gegenfall kam beim Swap: „Unzureichendes ETH-Guthaben“, die App verlangte mindestens 0,00005698 ETH für die Netzwerkgebühr. Diese Transaktion war nicht gesponsert, wir haben sie nicht ausgeführt.
Perps über Hyperliquid: Handel direkt in der Wallet

Die Perps-Funktion hebt die App von einer reinen Wallet ab. Perps (Perpetual Futures) beschreibt OneKey selbst als Hochrisiko-Derivate, gehandelt wird meist mit Hebel. OneKey wickelt den Handel über Hyperliquid ab. Laut OneKey gibt es kein KYC. Abgerechnet wird in USDC, eingezahlt wird USDC auf Arbitrum, mindestens 5 USDC pro Einzahlung.
Andere Assets werden automatisch in USDC getauscht, dafür nennt OneKey 0,85 % Plattform-Servicegebühr plus Bridge-Kosten Dritter. Beim Handel fallen zwei Gebühren an: bei Hyperliquid in der Einstiegsstufe 0,045 % als Taker oder 0,015 % als Maker, dazu die OneKey Builder Fee von 0,08 %. Die Auszahlung folgt den Regeln von Hyperliquid.
Wir haben auf dem Handy eine Test-Wallet mit 150 USDC auf Arbitrum genutzt, am Testtag rund 130,87 €. Rund 10 USDC gingen an Hyperliquid. Auf HYPE-USDC waren Cross-Margin und 10x Hebel voreingestellt.
Bei rund 10 USD Guthaben zeigte die Ordervorschau einen Auftragswert von 99,94 USD. Rechnerisch kann bei 10x schon eine Bewegung von rund 10 % gegen die Position die Einlage aufzehren.
Wir haben auf isolierte Margin umgestellt und eine kleine Long-Position eröffnet. Die Positionsanzeige zeigte „Isoliert 2x“, Margin 9,51 USD und eine Größe von 0,2 HYPE. TP/SL und „Position schließen“ liegen direkt darunter.
Der Hebel ist ein Risiko. Laut App Store sind bis zu 40-facher Hebel möglich, die Hilfe nennt keine Obergrenze und rät Einsteigern zu 2x bis 5x. OneKey warnt selbst vor Zwangsliquidation. Im schlimmsten Fall droht ein Totalverlust deiner Einlage. Das ist keine Empfehlung zum Handel.
Dabei ist zu beachten: Laut OneKey gelten regionale Verfügbarkeitsbeschränkungen. OneKey nennt keine Länderliste, Deutschland und die EU werden nicht erwähnt. Prüfe die Verfügbarkeit, bevor du einzahlst.
Aktien-Token und weitere Märkte in der App

Im Tab „Entdecken“ haben wir Aktien-Token wie AAPLon und NVDAon gesehen. Mit Version 6.6.0 kamen laut App Store tokenisierte Aktien von Ondo und xStocks dazu. Bei geschlossenem Markt zeigt die App Hinweise an.
Die Perps-Märkte sind breiter, als man bei einer Wallet erwartet. Die Landingpage nennt sieben Kategorien, darunter Metalle, Indizes, Rohstoffe, Forex und Pre-IPO-Token, abgerechnet auf Hyperliquid L1 in USDC. Diese Märkte haben wir nur angesehen.
Unsere Einordnung fällt vorsichtig aus: Welche Rechte mit einem Aktien-Token verbunden sind und ob er in Deutschland verfügbar ist, weist OneKey in seinen Hilfeartikeln nicht aus. Das solltest du vor einem Kauf beim jeweiligen Emittenten nachlesen.
Earn (Staking und DeFi über Drittanbieter) haben wir nicht genutzt.
Kosten der OneKey App im Überblick
Kosten | Einordnung | |
|---|---|---|
| App-Download | kostenlos | Alle Plattformen |
| OneKey Prime | 34,99 € pro Monat oder 249,00 € pro Jahr | In-App-Kauf, u. a. Bulk Send und CSV-Export |
| Swap | im Kurs enthalten | Keine Prozentangabe, mit Code 10 % Rabatt auf berechtigte Swap-Gebühren |
| Netzwerkgebühr | je nach Transaktion | Bei berechtigten Transaktionen übernimmt OneKey sie |
| Builder Fee | 0,08 % | Perps, OneKey-Gebühr: mit Code YARBNC 10 % Rabatt |
| Hyperliquid Taker | 0,045 % | Perps, Tier 0, Maker 0,015 %, sinkt mit Volumen |
| Perps-Einzahlung USDC | ohne Tausch | USDC auf Arbitrum, ab 5 USDC, Netzwerkgebühr bei berechtigten Transaktionen gesponsert |
| Andere Assets | 0,85 % plus Bridge-Kosten | Für Perps automatisch in USDC getauscht |
| Perps-Auszahlung | nach Hyperliquid-Regeln | Gebühr wird vor der Auszahlung angezeigt |
| Krypto kaufen | legt der Drittanbieter fest | KYC und Limits beim Anbieter |
Tipp: Scrolle horizontal, um alle Spalten zu sehen
Sicherheit: Quellcode, Audit und Zertifikat eingeordnet

Firma und Geldgeber. Am 07.04.2026 meldete OneKey eine Series-B-Finanzierung bei 150 Mio. USD Bewertung, angeführt von YZi Labs (ehemals Binance Labs). Frühere Investoren sind laut OneKey unter anderem Dragonfly, Ribbit Capital und Coinbase Ventures. Das sagt nichts über die Sicherheit deines Guthabens.
Quellcode. Der Code liegt im Repository OneKeyHQ/app-monorepo auf GitHub. OneKey wirbt mit „open source“. Korrekt ist: Der Quellcode ist öffentlich einsehbar. Die Lizenz O-SSL erlaubt Einsicht und Reference Use, schließt aber abgeleitete Werke, Vertrieb und kommerzielle Nutzung aus.
SlowMist-Audit. Geprüft wurden die Hardware-Firmware von OneKey Pro und Classic 1S sowie das OneKey SDK. Das Ergebnis laut Blogbeitrag vom 26.01.2026: „Low Risk“, ein mittleres Problem wurde behoben. Ein Audit der Software-App nennt der Beitrag nicht.
ISO/IEC 27001. Die Zertifizierung von 2026 betrifft das Informationssicherheits-Managementsystem von OneKey, nicht die App.
Schutzfunktionen. SignGuard soll laut OneKey bösartige Verträge, gefälschte Token und Phishing-Seiten erkennen und bindet dafür GoPlus, Blockaid und ScamSniffer ein. Welche Netzwerke abgedeckt sind, beschreibt derselbe Hilfeartikel an zwei Stellen unterschiedlich. Laut Download-Seite warnt die App außerdem vor ähnlichen Adressen, dazu kommen App-Passwort und Biometrie.
Am Ende bleibt die Eigenverantwortung.
Kritik und Schwächen der OneKey App
Die Bewertungen sind gut, aber uneinheitlich. Anfang Oktober 2026:
- •Apple App Store Deutschland: 4,0 bei 82 Bewertungen, USA: 4,7 bei 682
- •Google Play Deutschland: 4,0 bei rund 1.630 Bewertungen
- •Chrome Web Store: 4,8 bei 844 Bewertungen, 20.000 Nutzer
- •Trustpilot: 4,0 bei 260 Bewertungen, davon 21 % mit einem Stern
Das Trustpilot-Profil betrifft überwiegend die Hardware-Wallets und sagt über die App nur bedingt etwas. Als Nutzerstimmen tauchen eine überladene Oberfläche, ein fehlendes Sammel-Update für viele Accounts (Google Play, August 2026) sowie Verbindungsprobleme und lange Support-Antworten (Trustpilot 2025 und 2026) auf. Das sind einzelne Berichte.
Aus unserem Test kommen zwei Punkte dazu: Der Hebel stand auf 10x voreingestellt, und ein nicht gesponserter Swap verlangt eigenes ETH für die Netzwerkgebühr. Außerdem hat OneKey laut Hilfeartikel vom 15.12.2025 31 Netzwerke aus dem Support genommen und Bitcoin-Ordinals-Assets (BRC-20, Ordinals-NFTs) aus der App entfernt. Das ist ein Risiko, wenn deine Coins auf einem solchen Netzwerk liegen.
Das überzeugt
- Keyless-Wallet ohne notierte Seed-Phrase
- Nutzung ohne Hardware möglich
- Breite Plattform-Abdeckung
- Gas-Sponsoring bei berechtigten Transaktionen
Das spricht dagegen
- Keyless hängt an Konto und PIN
- Perps mit Totalverlust-Risiko und 10x Standard-Hebel
- Swap-Gebühr nur im Kurs sichtbar
- Quellcode nur eingeschränkt lizenziert
Für wen sich die OneKey App lohnt
Wir geben keine Anlageberatung. Die Einordnung zeigt nur, wen die App ansprechen kann. Für steuerliche Fragen hilft ein Krypto-Steuerberater.
Einsteiger mit kleinem Betrag. Die Keyless-Wallet ist bequem, der Download kostet nichts. Wer ein zweites Gerät eingeloggt lässt, kann eine vergessene PIN dort zurücksetzen.
Nutzer mit mehreren Chains. Die Netzabdeckung ist breit. Jede genutzte Chain muss später in der Steuersoftware einzeln angebunden werden, wie wir in Blockpit: 10 Dinge, die du vorher wissen solltest beschreiben. Den Import von Wallet-Adressen zeigt die Blockpit Anleitung.
Perps-Interessierte. Wer ohnehin gehebelt handelt und die Risiken kennt, findet hier einen direkten Zugang. Alle anderen können diesen Teil ignorieren.
Weniger passend ist die App, wenn du dich nicht von Google oder Apple abhängig machen willst oder nur einmal kaufen und liegen lassen möchtest.
Fazit: Unsere Einschätzung zur OneKey Wallet App
Die OneKey Wallet App überzeugt beim Einstieg: Mit Google-Login und PIN ließ sich die Wallet in unserem Test ohne Umwege anlegen, der Download kostet nichts. Das Gas-Sponsoring griff bei unserer Perps-Einzahlung, beim Swap nicht. Das Fazit fällt gemischt-positiv aus.
Kleinere Einschränkungen gibt es bei der Transparenz: Die Swap-Gebühr steckt im Kurs, der Quellcode ist nur eingeschränkt lizenziert, Store und Hilfe widersprechen sich beim Gas-Sponsoring. Größer ist das Risiko bei Perps. Mit 10x Hebel als Voreinstellung und Totalverlust als realem Szenario ist dieser Teil nur etwas für Nutzer, die genau wissen, was sie tun.
Unsere Einschätzung in Kürze:
- •Keyless ist bequem, bei vergessener PIN hilft aber nur ein noch eingeloggtes Gerät
- •Prüfe im Bestätigungsfenster, ob eine Transaktion gesponsert ist
- •Der Rabatt mit Code YARBNC gilt für OneKeys eigene Gebühren bei Perps und berechtigten Swaps, nicht für Hyperliquid, und nur für Neukunden
- •Beim Perps-Handel Hebel selbst wählen und isolierte Margin prüfen
- •Steuerlich relevante Transaktionen von Anfang an dokumentieren
Wer die App ausprobiert, sollte nur Geld einsetzen, dessen Totalverlust er verkraftet. Das ist keine Aufforderung zum Handel.
Code YARBNC für Neukunden: Rabatt auf OneKeys Perps-Gebühr, nicht auf die Hyperliquid-Gebühr.
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