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Smartbroker+ Anfängerfehler: 5 Fehler, die dich Geld kosten

Die 5 häufigsten Smartbroker+ Anfängerfehler im Praxis-Check: Orders unter 500€, falscher Handelsplatz, Tagesgeld nicht aktiviert, Freistellungsauftrag vergessen, Auslandsorders.

Aktualisiert: 29.6.2026
Smartbroker+ Anfängerfehler: 5 Fehler die dich Geld kosten

Smartbroker+ ist Stiftung-Warentest-Kostensieger 12/2025, aber nur, wenn du ihn richtig nutzt. Die Preisstruktur hat Tücken: 0 Euro Order gibt es nur ab 500 Euro über Gettex, und der falsche Handelsplatz kostet sofort 4 Euro. Wir zeigen dir die 5 häufigsten Smartbroker+ Anfängerfehler und wie du sie vermeidest, vom Mindermengenzuschlag bis zum vergessenen Freistellungsauftrag.

Smartbroker+ Anfängerfehler im Überblick

Smartbroker+ wurde von Stiftung Warentest zum Kostensieger 12/2025 gekürt, in allen getesteten Depotgrößen. Das gilt aber nur, wenn du die Preisstruktur verstehst. Denn der Broker kombiniert günstige Gettex-Konditionen mit 30 Handelsplätzen, und genau diese Vielfalt führt bei Einsteigern immer wieder zu denselben teuren Fehlern.

Wir nutzen das Depot selbst und sehen die Fehler regelmäßig in unseren Kommentaren. In diesem Artikel zeigen wir die fünf häufigsten und genau, wie du sie vermeidest. Eine vollständige Bewertung der Plattform findest du in unseren Smartbroker+ Erfahrungen. Den Kostensieger-Test kannst du bei Stiftung Warentest nachlesen.

Die 5 häufigsten Fehler:

  1. Orders unter 500 Euro über Gettex
  2. Den falschen Handelsplatz wählen
  3. Die Tagesgeldzinsen nicht aktivieren
  4. Keinen Freistellungsauftrag setzen
  5. Zu klein international handeln
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Smartbroker+ Fehler im Video

Bevor wir in die Details gehen, findest du hier unser Video. Auf unserem YouTube-Kanal FinanzArena fassen wir die fünf Fehler kompakt zusammen, inklusive Rechenbeispielen aus der Praxis.

Im Artikel unten gehen wir jeden Fehler ausführlicher durch und nennen die konkrete Lösung. Abonniere gern den Kanal für weitere Broker-Tests und Vergleiche.

Fehler 1: Orders unter 500 Euro über Gettex

Smartbroker+ wirbt mit 0 Euro Ordergebühr über Gettex, das stimmt auch, aber nur ab 500 Euro Ordervolumen. Bei kleineren Orders fällt ein Mindermengenzuschlag von 1 Euro an. Klingt wenig, fällt bei kleinen Beträgen aber prozentual stark ins Gewicht, und beim Verkauf zahlst du nochmal.

Bei einer 100-Euro-Order sind 1 Euro Zuschlag bereits 1 Prozent, bei 50 Euro sogar 2 Prozent. Damit du diese Gebühr überhaupt verdienst, muss die Aktie erst entsprechend steigen. Die folgende Tabelle zeigt die Belastung (Stand: April 2026).

Mindermengenzuschlag nach Ordergröße

Smartbroker+ Konditionen-Tabelle: gettex 0 Euro ab 500 Euro Ordervolumen, 1 Euro Mindermengenzuschlag darunter

Genau dieses Mindermengenzuschlag-Pattern zeigt die offizielle Konditionen-Tabelle von Smartbroker+: gettex 0 € ab 500 € Ordervolumen, darunter 1 € Zuschlag.

Die Lösung: Orders bündeln oder Sparplan nutzen

Bündle deine Orders. Statt jede Woche 100 Euro kaufst du einmal im Monat 500 Euro, gleiche Strategie, null Ordergebühr. Wer nicht so viel auf einmal hat, nutzt den Sparplan: Der ist bei Smartbroker+ immer kostenlos, egal wie klein die Rate, und schon ab 1 Euro möglich.

Über 10.800 Sparpläne stehen zur Auswahl, alle ohne Ausführungsgebühr. Für Einsteiger mit kleinem Budget ist das fast immer die bessere Wahl als kleine Einzelorders.

Fehler 2: Den falschen Handelsplatz wählen

Smartbroker+ Transaktionspreise: gettex 0 Euro Premiumpartner ab 500 Euro Ordervolumen, Tradegate und L S Exchange 4 Euro, Xetra 4 Euro plus 0,01 Prozent ab 1,50 Euro

Smartbroker+ hat 30 Handelsplätze, das ist ein echter Vorteil, aber auch eine Falle. Über Gettex und ausgewählte OTC-Premiumpartner wie JP Morgan, Morgan Stanley, UBS, UniCredit oder Vontobel kostet die Order ab 500 Euro null Euro. Wählst du aber versehentlich Tradegate, L&S Exchange oder Xetra, zahlst du sofort 4 Euro pro Trade.

Bei Xetra kommen sogar noch 0,01 Prozent vom Volumen dazu (mindestens 1,50 Euro). Genau das passiert Einsteigern oft, weil im Order-Fenster manchmal ein anderer Handelsplatz vorausgewählt ist.

So vermeidest du den Fehler:

  • Vor jedem Kauf prüfen, welcher Handelsplatz vorausgewählt ist
  • Bei gängigen DAX-Werten und ETFs ist Gettex fast immer verfügbar
  • Wenn Gettex verfügbar ist: Gettex wählen
  • Auf die Liquidität achten, Gettex hat in der Regel von 8 bis 22 Uhr enge Spreads
  • Nur bei großem Spread auf Tradegate ausweichen, dann aber mit Gebühr

Welche Handelsplätze welche Gebühren kosten, schlüsseln wir in den Smartbroker+ Erfahrungen vollständig auf.

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Fehler 3: Die Tagesgeldzinsen nicht aktivieren

Smartbroker+ Tagesgeldkonto: 2,0 Prozent variabel bis 100.000 Euro und 1,75 Prozent zwischen 100.000 und 1 Million Euro

Smartbroker+ bietet ein Tagesgeldkonto, geführt über die Baader Bank. Stand Juni 2026 zahlt es 2,0 Prozent variabel auf Guthaben bis 100.000 Euro und 1,75 Prozent zwischen 100.000 und 1 Million Euro, darüber bleibt es unverzinst. Berechnung: EZB-Einlagezins minus 0,25 Prozent (bis 100.000 Euro) bzw. minus 0,5 Prozent (100.000 bis 1 Million Euro), Auszahlung vierteljährlich rückwirkend. Viele Einsteiger lassen diese Zinsen einfach liegen.

Bei 50.000 Euro Cash sind 2,0 Prozent immerhin 1.000 Euro pro Jahr, komplett passiv. Du musst die Zinsen aber aktiv in der App einschalten. In älteren YouTube-Reviews wurde eine Bedingung von drei Wertpapiertransaktionen pro Quartal genannt. Auf der offiziellen Smartbroker+ Tagesgeldseite ist diese Bedingung aktuell nicht aufgeführt. Im Zweifel lass dir die Konditionen vor Eröffnung kurz vom Support bestätigen.

Die Lösung: In der App auf Tagesgeld gehen und aktivieren, Geld einzahlen, fertig. Trotzdem ist ein kleiner Sparplan auf einen breiten ETF wie MSCI World oder FTSE All-World sinnvoll, denn Sparpläne sind kostenlos und ab 1 Euro möglich. So baust du parallel eine Basis-Investition auf. Das einlagenführende Institut Baader Bank steht unter Aufsicht der BaFin.

Fehler 4: Keinen Freistellungsauftrag setzen

Wenn du Gewinne, Zinsen oder Dividenden bekommst, zieht Smartbroker+ automatisch die Kapitalertragsteuer ab, rund 26,4 Prozent (25 Prozent plus Soli). Das passiert auch dann, wenn du eigentlich noch Freibetrag hättest. Jeder Single hat in Deutschland 1.000 Euro Sparerpauschbetrag pro Jahr, Verheiratete 2.000 Euro.

Auf die ersten 1.000 Euro Kapitalerträge zahlst du also keine Steuer, sofern du den Freistellungsauftrag setzt. Tust du das nicht, geht das Geld erst ans Finanzamt, und du holst es dir frühestens im Folgejahr über die Steuererklärung zurück, ein unnötiger Umweg. Die rechtliche Grundlage zum Sparerpauschbetrag erklärt das Bundesfinanzministerium.

So richtest du ihn ein:

  1. In der Smartbroker+ App auf dein Profil gehen
  2. Steuerdaten öffnen
  3. Freistellungsauftrag auswählen
  4. Den gewünschten Betrag eintragen (max. 1.000 Euro Single, 2.000 Euro verheiratet)
  5. Speichern

Wichtig: Wenn du mehrere Depots hast, musst du den Freibetrag aufteilen. Die Summe aller Freistellungsaufträge darf 1.000 Euro nicht überschreiten. Gib dem Broker den größten Anteil, bei dem du die meisten Erträge erwartest. Wie du den Freistellungsauftrag direkt nach der Eröffnung einrichtest, zeigen wir Schritt für Schritt in unserer Smartbroker+ Anmeldung.

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Fehler 5: Zu klein international handeln

Smartbroker+ ermöglicht den direkten Handel an NYSE, Nasdaq, London oder Tokio. Das ist stark für aktive Trader, aber teuer, wenn du klein anfängst. Eine US-Aktie für 200 Euro direkt an der Nasdaq kostet 4 Euro Grundgebühr plus 0,02 Prozent Volumen, Mindestgebühr 8 US-Dollar, also rund 7,40 Euro, plus Spread und Wechselkurs-Aufschlag.

Bei 200 Euro Volumen zahlst du so leicht 5 Prozent Gesamtkosten. Das frisst jede Rendite. Internationale Direkttrades lohnen sich erst bei größeren Volumen.

Drei bessere Wege:

  • Prüfe, ob die Aktie auch über Gettex in Deutschland handelbar ist. Apple, Microsoft oder Tesla gibt es dort meist mit fast identischem Spread, ab 500 Euro für 0 Euro.
  • Wenn du wirklich an die US-Börse willst (etwa für eine Small-Cap ohne deutsche Notierung), handle mindestens 1.500 bis 2.000 Euro pro Trade.
  • Oder nutze einen Sparplan auf einen US-ETF wie den S&P 500, kostenlos, automatisch und in Euro abgerechnet.

Den vollständigen Auslandshandel mit allen Mindestgebühren findest du in den Smartbroker+ Erfahrungen.

Smartbroker+ Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • 0€ Orders über Gettex ab 500€ Volumen
  • Über 10.800 Sparpläne, alle kostenlos ab 1€
  • 30 Handelsplätze inkl. internationaler Börsen
  • Über 40.000 Aktien und 40.000 Anleihen
  • 2,0% Tagesgeld bis 100.000€ (variabel, Stand Juni 2026)
  • Depot- und Kontoführung kostenlos
  • Stiftung-Warentest-Kostensieger 12/2025
  • App und Desktop-Version verfügbar
  • Einlagensicherung bis 100.000€ über Baader Bank

Nachteile

  • 0€ Order nur ab 500€ über Gettex, sonst 1€ Zuschlag
  • Andere Handelsplätze kosten 4€ pro Trade
  • Internationale Direkttrades mit hoher Mindestgebühr
  • Kein Girokonto, keine Visa-Karte, kein Saveback
  • Kein Junior- oder Gemeinschaftsdepot
  • Keine automatische Dividenden-Wiederanlage
  • Teils langsamer Support und träge Depotüberträge
Kostensieger 2025

Kostenloses Depot, 0€ Orders über Gettex ab 500€, 30 Handelsplätze.

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Fazit: Smartbroker+ richtig nutzen

Wenn du diese fünf Fehler vermeidest, ist Smartbroker+ einer der günstigsten Broker am Markt, nicht umsonst Stiftung-Warentest-Kostensieger 12/2025. Die Konditionen sind stark, aber die Preisstruktur belohnt nur, wer sie versteht.

Die 5 Fehler in Kürze:

  1. Trading unter 500 Euro über Gettex, lieber Orders bündeln oder Sparplan nutzen
  2. Falscher Handelsplatz, immer Gettex prüfen
  3. Tagesgeld nicht aktiviert, direkt in der App anschalten
  4. Kein Freistellungsauftrag, zwei Minuten Aufwand für bis zu 1.000 Euro steuerfrei
  5. Zu kleine Auslandsorders, lieber Gettex oder Sparplan-ETF

Wer diese Punkte beachtet, holt das Maximum aus dem Kostensieger heraus. Die Konditionen können sich ändern, daher lohnt vor der Eröffnung ein Blick auf die offiziellen Seiten.

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Häufig gestellte Fragen

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