Blockpit ist ein Krypto-Steuertool aus Österreich. Das Portfolio-Tracking kostet nichts, bezahlt wird der Steuerbericht: einmalig pro Steuerjahr, gestaffelt nach Transaktionen von 49 bis 549 Euro. Ein laufendes Abo fürs Kernprodukt gibt es nicht. Wir zeigen dir die fünf Preisstufen, was im Steuerbericht steckt, wie Blockpit mit API-Keys umgeht und für wen sich das Modell rechnet.
Was Blockpit ist und was es nicht ist
Blockpit* ist eine Software für Krypto-Steuern. Sie verbindet sich mit Börsen und Wallets, liest Transaktionen ein und erstellt daraus einen Steuerbericht.
Wichtiger ist oft die andere Seite. Blockpit ist keine Börse und kein Wallet. Es verwahrt weder Euro noch Coins. Laut Anbieter ist das Unternehmen als reiner Softwareanbieter nicht in Verwahrung oder Handel von Krypto-Assets involviert.
Diese Trennung klingt nach Kleinkram. Sie entscheidet aber darüber, wo das Risiko liegt: nicht beim Vermögen, sondern bei den Daten.
Das Kernangebot besteht aus zwei Teilen. Das Portfolio-Tracking zeigt deine Bestände und kostet nichts. Der Steuerbericht ist das kostenpflichtige Kernprodukt und wird pro Steuerjahr gekauft. Dazu kommen drei Zusatzprodukte, die wir weiter unten aufschlüsseln.
Der Import läuft über drei Wege: API-Anbindung, CSV-Upload oder Public Key. Damit deckst du zentrale Börsen, eigene Wallets und Aktivität auf der Blockchain ab. Blockpit gibt selbst über 700 Integrationen für Börsen und Wallets an.
In der Praxis heißt das: Käufe über eine Börse wie in unserer Bitcoin-Kauf-Anleitung, Trades auf einer Plattform wie in unserem OKX-Tutorial und Krypto im Depot, etwa über Trade Republic, sollen am Ende in derselben Auswertung zusammenlaufen. Genau dafür ist das Werkzeug gebaut, sofern die jeweilige Quelle unterstützt wird.
Entscheidend ist der Blick auf die eigene Lage. Wer eine Börse nutzt und zweimal im Jahr kauft, braucht wenig Werkzeug. Wer über fünf Plattformen handelt, DeFi nutzt und NFTs bewegt, sammelt dagegen schnell Datenchaos.
Blockpit im Video
Wir haben Blockpit auf unserem YouTube-Kanal FinanzArena gezeigt. Im Video gehen wir durch die Oberfläche, die Preisstufen und den fertigen Steuerbericht.
Maßgeblich sind die Angaben in diesem Artikel. Wir haben sie für den Text neu gegen die Produktseiten des Anbieters geprüft, das Video ist älter.
Was kostet Blockpit? Die fünf Preisstufen
Der Steuerbericht wird einmalig pro Steuerjahr bezahlt. Ein laufendes Abo gibt es dafür nicht. Enthalten sind der Export als PDF und als CSV.
Die Staffel hat fünf Stufen. Maßgeblich sind die relevanten Transaktionen im jeweiligen Steuerjahr. Wie viele davon bei dir zusammenkommen, klärst du im kostenlosen Tracking, bevor du kaufst.
Transaktionen im Steuerjahr | Preis pro Steuerjahr | |
|---|---|---|
| Small | bis 50 | 49 € |
| Medium | bis 1.000 | 99 € |
| Large | bis 3.000 | 149 € |
| X-Large | bis 10.000 | 229 € |
| XX-Large | über 10.000 | 549 € |
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Warum der Preis an den Transaktionen hängt

Blockpit formuliert es auf der Preisseite direkt: Der Preis basiert auf den relevanten Transaktionen im jeweiligen Steuerjahr, nicht auf der Gesamtgröße des Portfolios.
Das dreht die übliche Logik um. Nicht dein Depotwert bestimmt die Rechnung, sondern deine Aktivität.
Für Buy-and-Hold-Anleger ist das ein Vorteil. Wer 40 Käufe im Jahr macht, landet in der Stufe Small für 49 Euro. Ob im Depot 3.000 oder 300.000 Euro liegen, spielt für diesen Preis keine Rolle.
Bei aktiven Tradern dreht sich das Bild. Bot-Handel, viele kleine Swaps und DeFi-Interaktionen produzieren Transaktionen im Hundertertakt. Oberhalb von 10.000 Transaktionen greift die Stufe XX-Large mit 549 Euro.
Dabei ist zu beachten, dass jedes Steuerjahr separat gekauft wird. Wer drei Jahre nachträglich aufarbeitet, zahlt drei Berichte.
Ein Rechenbeispiel macht es nachvollziehbar. Nehmen wir 900 Transaktionen in einem Jahr: Das ist Stufe Medium, also 99 Euro. Kommen im Folgejahr 1.200 Transaktionen zusammen, springt der Preis auf 149 Euro.
Was auffällt: Die Sprünge zwischen den Stufen sind unterschiedlich groß. Von Small auf Medium sind es 50 Euro, von X-Large auf XX-Large 320 Euro. Wer knapp über einer Grenze liegt, zahlt also spürbar mehr als jemand knapp darunter.
Portfolio-Tracking ohne Zahlung starten
Portfolio-Tracking kostenlos: wo die Grenze verläuft
Das Portfolio-Tracking führt Blockpit auf der Preisseite als eigene Spalte, und zwar kostenlos.
Praktisch heißt das: Du legst ein Konto an, verbindest deine Börsen und siehst deine Bestände, ohne einen Euro zu zahlen. Hakt ein Import erkennbar, siehst du das vor dem Kauf statt danach.
Diese Phase lässt sich für drei Dinge nutzen: die eigenen Quellen anbinden, die Historie auf Lücken durchsehen und den Umfang des Steuerjahres einschätzen. Erst danach lässt sich abschätzen, in welche Preisstufe du fällst.
Die Grenze ist trotzdem klar gezogen. Der Steuerbericht selbst ist nicht gratis. Eine kostenlose Testversion des fertigen Berichts nennt die Preisseite nicht.
Das ist zwar eine Einschränkung, beim gewählten Modell aber konsequent: Das Tracking ist der Einstieg, der Bericht ist das Produkt.
Erst Daten prüfen, danach entscheiden
Blockpit Plus, Mittelherkunftsnachweis und Expert Service
Neben dem Steuerbericht gibt es drei Zusatzbereiche, den letzten davon in zwei Stufen. Sie sind vom Kernpreis getrennt, für den Bericht brauchst du sie nicht.
Blockpit Plus kostet 3,99 Euro pro Monat, abgerechnet wird jährlich inklusive Mehrwertsteuer. 14 Tage lassen sich kostenlos testen. Enthalten sind laut Anbieter:
- •Kostenbasis, Gewinne und Verluste je Transaktion
- •alle Haltefristen im Blick
- •Steueroptimierungen erkennen
- •Verkäufe vorab simulieren
- •tägliche Datensynchronisierung
- •erweiterte Charts und Portfolio-Insights
Der Mittelherkunftsnachweis dokumentiert, woher dein Krypto-Vermögen stammt, etwa wenn eine Bank oder Börse danach fragt. Er läuft über Credits. Ein Credit kostet 19,99 Euro, drei Credits kosten 49,99 Euro, fünf Credits 79,99 Euro. Die Credits verfallen nicht, pro Nachweis wird einer verbraucht. Ändert sich etwas, lässt sich derselbe Bericht ohne zusätzlichen Credit neu erstellen.
Der Expert Service ist das persönliche Angebot. Er startet mit einem kostenlosen Erstgespräch von 15 Minuten. Danach folgt laut Blockpit eine transparente Einschätzung zum erwarteten Aufwand und den Kosten. Der Ablauf hat vier Schritte: Beratung, Vorbereitung, Optimierung, Berechnung.
- •komplettes Account- und Transaktions-Setup
- •Prüfung aller Transaktionen
- •Fehlerbehebung und Konfliktmanagement
- •persönlicher Ansprechpartner
Abgerechnet wird nach Stunden. Blockpit nennt einen Stundensatz von 199 Euro als Basis und erstellt darauf ein individuelles Angebot, weil der Aufwand von der Komplexität der Transaktionshistorie abhängt. Wer nur eine gezielte Frage klären möchte, findet daneben den Expert Check für 99 Euro über 30 Minuten.
Der Anbieter grenzt das selbst ab: Der Expert Service umfasst die technische Aufbereitung der Daten und ersetzt keine Steuerberatung. Zwar nimmt er dir das Setup ab, die steuerliche Einordnung deines Falls bleibt aber bei einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.
Preis | Abrechnung | Inhalt | |
|---|---|---|---|
| Blockpit Plus | 3,99 € pro Monat | jährlich, inkl. MwSt., 14 Tage Test | Kostenbasis, Haltefristen, Simulation, tägliche Sync |
| 1 Credit | 19,99 € | Credits verfallen nicht | 1 Mittelherkunftsbericht |
| 3 Credits | 49,99 € | Credits verfallen nicht | 3 Mittelherkunftsberichte |
| 5 Credits | 79,99 € | Credits verfallen nicht | 5 Mittelherkunftsberichte |
| Expert Check | 99 € | 30 Minuten, einmalig | gezielte Problembehandlung, Aktionsplan |
| Expert Service | ab 199 € pro Stunde | individuelles Angebot nach dem Erstgespräch | Setup, Prüfung, Fehlerbehebung, Ansprechpartner |
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Was im Steuerbericht steckt
Der Bericht ist der eigentliche Gegenwert. Blockpit beschreibt den Umfang auf der Produktseite recht genau.
Gesamtübersicht für das Steuerjahr. Realisierte Gewinne und Verluste, Einkommen aus Staking und Mining, Kapitalerträge sowie ausgewiesene steuerfreie Gewinne stehen an einer Stelle zusammen.
Details je Transaktion. Kaufpreis und Verkaufspreis, Gewinn oder Verlust, Haltedauer und die Verbrauchsfolge nach FIFO oder LIFO.
Portfolio-Snapshot. Bestände, Marktwerte, unrealisierte Gewinne und Verluste, aufgeteilt nach Börse und Wallet.
Vollständige Handelshistorie. DeFi- und NFT-Transaktionen sind enthalten.
Erläuterungen. Blockpit ordnet ein, welche Kategorie wo in die Steuererklärung gehört, und gibt Hinweise zu Freistellungsbeträgen.
Für Deutschland ist die Anlage SO vorbereitet. Für Österreich wird die Beilage E1kv vorausgefüllt, für die Schweiz das Wertschriftenverzeichnis. Der Export läuft als PDF und als CSV, dazu kommen Ausfüllhilfen für Steuerformulare.
Hinzu kommt der praktische Teil. Das PDF ist für Menschen gemacht, die CSV-Datei für die Weiterverarbeitung.
Ein Punkt bleibt offen. Ein Steuerbericht ist immer nur so gut wie die Daten, die hineinlaufen. Fehlt eine Börse, fehlt sie auch im Bericht.
Steuerbericht ab 49 Euro pro Steuerjahr
Datensicherheit und Umgang mit API-Keys
Blockpit hält keine Coins, sammelt aber viele Daten über dein Vermögen. Deshalb schauen wir hier genauer hin.
Das Hosting läuft nach Angaben des Anbieters in Österreich auf eigener Hardware, ausdrücklich ohne Cloud-Drittanbieter. Die Übertragung erfolgt mit 256-Bit-Verschlüsselung und ausschließlich über HTTPS. API-Keys speichert Blockpit mit AES-256-GCM verschlüsselt.
Ein Punkt steckt dabei in einem Nebensatz: Exchange-API-Keys werden ausschließlich mit Lesezugriff integriert. Ein solcher Key darf Daten abfragen. Handeln oder auszahlen darf er nicht.
Nach Private Keys oder Wallet-Zugriff fragt Blockpit nach eigenen Angaben nie. Für Wallets genügt der Public Key, also die öffentliche Adresse. Damit lässt sich lesen, was auf der Blockchain steht, mehr nicht.
Dazu kommt eine tokenbasierte Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Account. Regelmäßige Schwachstellen-Scans und Penetrationstests führt laut Blockpit ein externes Sicherheitsunternehmen durch. Gemessen an dem, was der Anbieter offenlegt, fällt positiv auf, dass er als reine Software gar keinen Zugriff auf Vermögenswerte benötigt.
In der Praxis bleibt trotzdem Verantwortung bei dir. Prüfe beim Anlegen eines API-Keys auf der Börse selbst, dass nur Leserechte gesetzt sind. Wie eine solche Börse im Alltag läuft, zeigen unsere Bitvavo Erfahrungen.
Für Bestände auf einem Hardware Wallet gilt dasselbe Prinzip. Blockpit liest die Adresse, dein Seed bleibt bei dir.
Das Unternehmen hinter Blockpit
Blockpit wurde nach eigenen Angaben 2017 in Linz gegründet. Seit 2021 firmiert das Unternehmen als Blockpit AG, eine österreichische Aktiengesellschaft.
Die folgenden Zahlen stammen ebenfalls vom Anbieter und sind von uns nicht unabhängig prüfbar. Blockpit nennt über 1,2 Millionen erstellte Steuerberichte und über 630 Millionen verarbeitete Transaktionen. Dazu kommen mehr als 100 unterstützte Steuergebiete, über 700 Integrationen und mehr als 500.000 Nutzer weltweit.
Zwei Übernahmen erklären einen Teil dieser Größe. 2020 hat Blockpit den deutschen Wettbewerber CryptoTax übernommen, 2023 den Schweizer Wettbewerber Accointing. 2025 ist Elevator Ventures eingestiegen, der VC-Arm der Raiffeisen Bank International.
Auf Trustpilot steht das Profil bei 4,4 von 5 Punkten aus 959 Bewertungen. Blockpit beansprucht das Profil seit Januar 2020 und nutzt ein kostenpflichtiges Trustpilot-Abonnement. Trustpilot weist selbst darauf hin, dass Bewertungen nicht auf Wahrheitsgehalt geprüft werden.
Solche Werte sind ein Stimmungsbild, kein Prüfsiegel. Sie sagen etwas über die Zufriedenheit der Schreibenden aus, nicht über die Richtigkeit einer einzelnen Steuerrechnung.
Grenzen und Nachteile im Test
Kein Werkzeug passt für alle. Vier Punkte fallen uns bei Blockpit auf.
Die Preisseite nennt kein Mehrjahres- oder Lebenslang-Paket. Jedes Steuerjahr wird einzeln gekauft. Wer mehrere Jahre nachholt, zahlt mehrfach. Ein Bündelpreis für mehrere Jahre steht auf der Preisseite nicht.
Kein kostenloser Steuerbericht. Das Tracking ist gratis, der Bericht nicht. Du kannst deine Daten vorher sichten, das fertige Dokument bekommst du aber erst nach dem Kauf.
Der Bericht hängt an deinen Daten. Eine vergessene Börse, ein fehlender CSV-Export, eine alte Wallet-Adresse: Jede Lücke landet im Ergebnis. Die Software rechnet mit dem, was sie bekommt. Sie weiß nicht, was fehlt.
Komplexe Fälle bleiben komplex. Bei ungewöhnlichen Konstruktionen, gewerblichem Handel oder Sachverhalten über mehrere Länder stößt jede Automatik an ihre Grenzen. Dafür gibt es den Expert Service, und dafür gibt es die Steuerberatung.
Das sind vier Abstriche, die du vor dem Kauf kennen solltest.
Blockpit Vorteile:
- Portfolio-Tracking kostenlos, Einstieg ohne Zahlung möglich
- Steuerbericht als Einmalzahlung pro Steuerjahr, kein laufendes Abo
- Preis richtet sich nach den Transaktionen, nicht nach der Portfoliogröße
- Fünf klar abgegrenzte Preisstufen von 49 bis 549 Euro
- Export als PDF und CSV im Preis enthalten
- Anlage SO für Deutschland vorbereitet, E1kv für Österreich, Wertschriftenverzeichnis für die Schweiz
- FIFO und LIFO je Transaktion ausgewiesen
- Hosting in Österreich auf eigener Hardware, laut Anbieter ohne Cloud-Drittanbieter
- Exchange-API-Keys ausschließlich mit Lesezugriff, keine Abfrage von Private Keys
- Über 700 Integrationen für Börsen und Wallets nach Anbieterangabe
- DeFi- und NFT-Transaktionen in der Handelshistorie enthalten
Blockpit Nachteile:
- Steuerbericht nicht kostenlos, keine Testversion des fertigen Berichts auf der Preisseite
- Kein Mehrjahres- oder Lebenslang-Paket auf der Preisseite, jedes Steuerjahr kostet separat
- Sprung von X-Large auf XX-Large liegt bei 320 Euro
- Blockpit Plus und Mittelherkunftsnachweis kosten zusätzlich
- Expert Service wird nach Stunden abgerechnet, ab 199 Euro pro Stunde
- Ergebnis hängt vollständig von der Vollständigkeit der importierten Daten ab
- Unternehmenszahlen sind Eigenangaben ohne unabhängige Prüfung
- Komplexe Fälle brauchen weiterhin eine Steuerberatung
Konto anlegen und Datenqualität prüfen
Für wen sich Blockpit rechnet
Über die Stufe entscheidet nur eine Größe: die Zahl der relevanten Transaktionen in deinem Steuerjahr. Nicht dein Depotwert, nicht die Art deiner Aktivität, nicht die Anzahl deiner Börsen. Wer wissen will, was ihn erwartet, zählt also zuerst.
Was die Stufen kosten, steht oben in der Tabelle: 49 Euro bis 50 Transaktionen, 99 Euro bis 1.000, 149 Euro bis 3.000, 229 Euro bis 10.000 und 549 Euro darüber.
Zwei Dinge lohnen dabei einen zweiten Blick.
Der Preis je Transaktion sinkt innerhalb einer Stufe und springt an jeder Grenze nach oben. Bei 50 Transaktionen zahlst du in der Stufe Small rechnerisch rund 98 Cent pro Vorgang, bei 1.000 in der Stufe Medium noch rund 10 Cent, bei 10.000 in der Stufe X-Large gut 2 Cent. An jeder Stufengrenze dreht sich das kurz um: Die 1.001. Transaktion hebt den Schnitt von 10 auf 15 Cent, die 10.001. von gut 2 auf rund 5,5 Cent. Wer knapp über 10.000 Transaktionen landet, zahlt 320 Euro mehr als jemand knapp darunter.
Innerhalb einer Stufe ändert sich am Preis nichts. Wer 120 Transaktionen hat, zahlt dieselben 99 Euro wie jemand mit 900. Relevant wird die Zahl erst an den Grenzen bei 50, 1.000, 3.000 und 10.000.
Ob sich der Kauf überhaupt lohnt, hängt weniger an der Stufe als an der Alternative. Liegt deine Historie auf einer Plattform und umfasst eine Handvoll Käufe, kommst du womöglich mit einer eigenen Aufstellung aus. Verteilt sie sich über mehrere Börsen und Wallets, wird Handarbeit schnell aufwendig, und genau dort liegt der Nutzen der Software.
Kleinere Einschränkungen bleiben. Wer die Krypto-Aufbereitung ohnehin an eine Steuerkanzlei gibt, braucht das Werkzeug nicht zwingend selbst.
Fazit: Lohnt sich Blockpit?
Blockpit* überzeugt vor allem durch die Preislogik. Tracking kostet nichts, der Bericht kostet einmal pro Steuerjahr, und die Rechnung hängt an deiner Aktivität statt an deinem Depotwert.
Bei wenigen Transaktionen bleibt es bei 49 Euro für das Jahr. Für Vieltrader wird es teuer. Dann ist der Aufwand allerdings auch entsprechend groß.
Beim Thema Datensicherheit bleibt das Bild sachlich. Hosting in Österreich auf eigener Hardware, Lesezugriff bei API-Keys, keine Abfrage von Private Keys: Das ist nach Anbieterangaben ein konservativer Zuschnitt für ein Tool, das kein Geld verwahrt.
Kritisch bleiben die Punkte von oben. Die Preisseite nennt kein Mehrjahres-Paket, der fertige Bericht ist nicht gratis, und der Expert Service läuft ab 199 Euro pro Stunde und damit schnell über dem Preis des Berichts.
Ein Satz zur Einordnung ist uns wichtig. Wir leisten keine Steuerberatung. Dieser Artikel beschreibt ein Werkzeug und dessen Konditionen, nicht die Behandlung deines konkreten Falls. Ob und wie du etwas erklärst, klärst du mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.
Liegt deine Krypto-Historie über mehrere Börsen und Wallets verteilt, ist Blockpit* einen Blick wert. Das kostenlose Tracking macht den Test einfach: anbinden, Datenqualität prüfen, danach entscheiden.
Tracking gratis, Bericht einmalig pro Steuerjahr
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